Reise  •  Wandern | Mount Hood  •  John Day  •  Wasserfall  •  GPS

Heute drehen wir die Reihenfolge mal um: Weil der Trailhead für unsere erste Wanderung nur 900 m von unserem Hotel entfernt ist, werden wir nach einem schnellen Frühstück erst wandern und dann weiterfahren. Es geht zum Mirror Lake, den wir so früh wie möglich besuchen wollen, damit es noch eine Spiegelung im Wasser gibt.

Die Wanderung ist ca. 8 km lang und überwindet 250 Höhenmeter. Die ersten 500 m sind eine rollstuhlgeeignete Wanderautobahn, danach gehts durch den Wald. Zum Glück sehen wir keinen Bären. Am See angekommen gibt es tatsächlich eine sehr schöne Reflexion, leider hüllt sich der Berg ein bisschen in Wolken. Außerdem ist es noch ziemlich kalt. Im See wohnen Mini-Hummer und am Rand frühstückt ein gar nicht scheues Kaninchen. Nachdem alle Fotos gemacht sind, geht es zurück zum Hotel, alles ins Auto laden und noch einen Kaffee schnappen.

Mount Hood | Mirror Lake

Bei der Suchen nach der Wanderung im Internet sind wir auf putzige Übersetzungen gestoßen. Ein Beispiel möchten wir euch exemplarische unterbreiten:

Eine sanfte und leichte Waldwanderung oder Schneeschuhwanderung etwas mehr als eine Meile westlich von Government Camp. Diese Wanderung führt Sie zum Mirror Lake und bietet eine fantastische Aussicht auf den Berg Kapuze. [https://www.alltrails.com/de/trail/us/oregon/mirror-lake-loop-trail]

Schön, dass Eigennamen auch übersetzt werden. Ich glaube, an den automatischen Übersetzungen sollten sie noch arbeiten!

Nun wartet unser täglicher Wasserfall auf uns. Die Little Zigzag Falls sind nicht sehr groß, aber nach einer kurzen knackigen Wanderung zu erreichen.

Mount Hood | Little Zigzag Falls

Die nächste Station ist der Trilium Lake. Hier ist das Wetter schon sehr durchwachsen und die Wasseroberfläche unruhig. Wir fahren auch gleich weiter.

Vor uns liegt eine etwas längere Fahrt nach John Day. Es geht mitten durchs Gebirge, außer uns ist fast niemand auf der Straße. Jeannettes Wunsch nach einem See mit Picknickplatz wird aber trotzdem erhört. Leider müssen wir das Picknick abrupt beenden, da es mächtig anfängt zu schütten. Bis zum nächsten Halt geht es mit geschlossenem Dach.

An den Painted Hills, die Teil des John Day Fossil Beds National Monument sind, gibt es wieder Fotos. Leider ist es hier immer noch extrem bewölkt und es fängt auch wieder an zu regnen. Also weiter zum Visitor Center.

John Day Fossil Beds National Monument | Painted Hills

Hier ist eine recht umfangreiche Ausstellung zu den hier gefundenen Fossilien. Dinos sucht man leider vergeblich, da das Tal erst entstanden ist, als die Großechsen schon ausgestorben waren.

John Day Fossil Beds National Monument | Schädel

Weiter geht es zum Hotel. Da wir unser Picknick so plötzlich beenden mussten, sind wir entsprechend hungrig. Die freundliche Rezeptionistin empfiehlt uns eine Burger-Braterei mit Craft-Beer-Brauerei 150 m die Straße runter. Also kurz aufgehübscht und hin da. Die Burger in der 1188 Brewing sind wieder aus Wagyu-Rindern und richtig super. Jeannette nimmt einen Wein und ich ein Adventure Craft Beer, das als mild gekennzeichnet ist. Am Nebentisch sitzt ein gesprächiger ehemaliger Soldat, der 1999 in Ramstein stationiert war. Er ist hier in der Gegend um zu jagen und wünscht uns eine gute Reise. Gut gesättigt geht es zurück und ziemlich müde ins Bett.

Höhenprofil

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Heute drehen wir die Reihenfolge mal um: Weil der Trailhead für unsere erste Wanderung nur 900 m von unserem Hotel entfernt ist, werden wir nach einem schnellen Frühstück erst wandern und dann weiterfahren. Es geht zum Mirror Lake, den wir so früh wie möglich besuchen wollen, damit es noch eine Spiegelung im Wasser gibt.

Die Wanderung ist ca. 8 km lang und überwindet 250 Höhenmeter. Die ersten 500 m sind eine rollstuhlgeeignete Wanderautobahn, danach gehts durch den Wald. Zum Glück sehen wir keinen Bären. Am See angekommen gibt es tatsächlich eine sehr schöne Reflexion, leider hüllt sich der Berg ein bisschen in Wolken. Außerdem ist es noch ziemlich kalt. Im See wohnen Mini-Hummer und am Rand frühstückt ein gar nicht scheues Kaninchen. Nachdem alle Fotos gemacht sind, geht es zurück zum Hotel, alles ins Auto laden und noch einen Kaffee schnappen.

Mount Hood | Mirror Lake

Bei der Suchen nach der Wanderung im Internet sind wir auf putzige Übersetzungen gestoßen. Ein Beispiel möchten wir euch exemplarische unterbreiten:

Eine sanfte und leichte Waldwanderung oder Schneeschuhwanderung etwas mehr als eine Meile westlich von Government Camp. Diese Wanderung führt Sie zum Mirror Lake und bietet eine fantastische Aussicht auf den Berg Kapuze. [https://www.alltrails.com/de/trail/us/oregon/mirror-lake-loop-trail]

Schön, dass Eigennamen auch übersetzt werden. Ich glaube, an den automatischen Übersetzungen sollten sie noch arbeiten!

Nun wartet unser täglicher Wasserfall auf uns. Die Little Zigzag Falls sind nicht sehr groß, aber nach einer kurzen knackigen Wanderung zu erreichen.

Mount Hood | Little Zigzag Falls

Die nächste Station ist der Trilium Lake. Hier ist das Wetter schon sehr durchwachsen und die Wasseroberfläche unruhig. Wir fahren auch gleich weiter.

Vor uns liegt eine etwas längere Fahrt nach John Day. Es geht mitten durchs Gebirge, außer uns ist fast niemand auf der Straße. Jeannettes Wunsch nach einem See mit Picknickplatz wird aber trotzdem erhört. Leider müssen wir das Picknick abrupt beenden, da es mächtig anfängt zu schütten. Bis zum nächsten Halt geht es mit geschlossenem Dach.

An den Painted Hills, die Teil des John Day Fossil Beds National Monument sind, gibt es wieder Fotos. Leider ist es hier immer noch extrem bewölkt und es fängt auch wieder an zu regnen. Also weiter zum Visitor Center.

John Day Fossil Beds National Monument | Painted Hills

Hier ist eine recht umfangreiche Ausstellung zu den hier gefundenen Fossilien. Dinos sucht man leider vergeblich, da das Tal erst entstanden ist, als die Großechsen schon ausgestorben waren.

John Day Fossil Beds National Monument | Schädel

Weiter geht es zum Hotel. Da wir unser Picknick so plötzlich beenden mussten, sind wir entsprechend hungrig. Die freundliche Rezeptionistin empfiehlt uns eine Burger-Braterei mit Craft-Beer-Brauerei 150 m die Straße runter. Also kurz aufgehübscht und hin da. Die Burger in der 1188 Brewing sind wieder aus Wagyu-Rindern und richtig super. Jeannette nimmt einen Wein und ich ein Adventure Craft Beer, das als mild gekennzeichnet ist. Am Nebentisch sitzt ein gesprächiger ehemaliger Soldat, der 1999 in Ramstein stationiert war. Er ist hier in der Gegend um zu jagen und wünscht uns eine gute Reise. Gut gesättigt geht es zurück und ziemlich müde ins Bett.

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