Reise | Teton NP  •  Yellowstone NP  •  Nationalpark  •  Wasserfall  •  GPS

Wieder gibt es selbst zubereitetes Frühstück. Ich mache noch einen Kaffee für die Fahrt. Wir fahren zum Yellowstone Nationalpark.

Auf dem Weg bleiben wir noch am Glacier View Turnout stehen, damit ich einige Fotos von dem fast nicht mehr vorhandenen Gletscher machen kann.

Teton NP | Glacier View Turnout

Auch am Snake River Overlook halten wir noch einmal an. Hier hat Ansel Adams 1942 eine Auftragsfotografie für den National Park Service angefertigt. Leider kann die Aufnahme von mir nicht nachgestellt werden, da die Bäume am Fluss deutlich gewachsen sind und ihn deshalb fast vollständig verdecken.

Teton NP | Snake River Overlook

Einen letzten Halt vor dem Yellowstone NP machen wir am Oxbow Bend Turnout. Hier zeigt sich eine wunderbare Spiegelung. Mit dieser hatten wir, aufgrund der vorgeschrittenen Stunde, gar nicht mehr gerechnet. Also aus dem Sattel und einige Fotos gemacht.

Teton NP | Oxbow Bend Overlook

Jetzt geht es ohne weiteren Zwischenhalt zum Nationalpark. Der erste Schreck an diesem Morgen: Ein langer Stau am Eingang trotz der frühen Uhrzeit. Wie mag es hier wohl am Wochenende aussehen?

Yellowstone NP | Stau am Eingang

Da wir ja Zeit haben und es bei der Einfahrt nicht wirklich vorangeht, steigt Jeannette aus und macht in aller Ruhe Fotos vom Eingangsschild.

Yellowstone NP | Eingangsschild

Nach 11 Meilen treffen wir auf unseren Wasserfall des Tages: Den Lewis Fall. Er hat immerhin eine Höhe von neun Metern, und lässt sich äußerst schlecht fotografieren. Da hat die Natur oder der Erbauer der Straße nicht richtig mitgedacht. Das haben wir schon besser gesehen.

Yellowstone NP | Lewis Fall

Kurz nach dem Wasserfall kommt auch schon der Lewis Lake. Auch hier bietet sich uns die Möglichkeit anzuhalten, den See zu bestaunen und Fotos zu machen.

Yellowstone NP | Lewis Lake

Schatzi hat die Idee, direkt zum Hotel zu fahren. Eventuell ist ja unser Zimmer schon fertig und wir können alles Gepäck schon einmal auf das Zimmer bringen. Bei vier Nächten lohnt es sich, das ganze Auto auszuladen.

Unser Zimmer ist natürlich noch nicht fertig, erst so gegen 16:00 Uhr. Wir können aber schon einchecken und haben damit dann alle Formalitäten erledigt und brauchen dann später nur unsere Zimmerschlüssel abholen.

Das Visitorcenter ist gleich nebenan. Hier lassen wir uns Tips für schöne Wanderungen geben. Außerdem sehen wir, dass am Abend ein Rangervortrag über die Ökologie des Parks stattfindet. Haben wir schon einmal vorgemerkt. Ein bisschen Bildung kann nicht schaden.

Jetzt fahren wir Richtung Mud Volcano. Auf dem Weg läuft uns am West Thumb eine Elchkuh über den Weg. Wir halten an und ich mache einige Fotos. Ist schon toll, Tiere in freier Wildbahn zu erleben. Als Stadtmensch kennnen wir diese ja nur aus dem Zoo.

Yellowstone NP | Moose am West Thumb

Kurz vor unserem ersten Geysir machen wir am Yellowstone Lake unser tägliches Picknick. Sind ja heute morgen auch ziemlich früh aufgestanden.

Jetzt aber geht es zum Mud Volcano. Das Gebiet um den Mud Volcano liegt direkt am Yellowstone River. Dieser Bereich umfasst: Mud Geyser, Mud Caldron, Sizzling Basin, Churning Caldron, Black Dragon’s Caldron, Sour Lake, Grizzly Fumarole, Mud Volcano und Dragon’s Mouth Spring.

Das Wasser der Geysire läuft direkt in den Yellowstone Lake. Überall auf dem Gebiet dampft und zischt es aus allen Löchern im Boden. Sieht ein bischen aus wie in einem Endzeitfilm. Auch der Geruch ist nicht ganz neutral. Es riecht hier überall nach faulen Eiern. Die Pools der Geysire haben eine reichliche Farbenvielfallt, die durch Bakterien entsteht. Abhängig von der Wassertemperatur siedeln sich verschiedene Bakterien an.

Yellowstone NP | Mud Geyser

Weil uns der Geruch noch nicht gereicht hat, fahren wir zum Sulphur Caldron. Dieser ist jetzt nicht sonderlich sehenswert. Hier spricht uns ein Amerikaner an, ob wir Richtung Canyon Village wollen. Als wir seine Frage mit ja beantworten, verrät er uns, dass in dieser Richtung ein riesiger Stau ist, da eine Herde Bisons die Straße überquert. Er habe von dort über 30 Minuten gebraucht. Wir bedanken uns artig für die Information und beschließen, es trotzdem zu versuchen. Gerade vom Parkplatz heruntergefahren, stehen wir schon im Stau. Also Pferd gewendet.

Wir fahren jetzt zum West Thumb Geyser Basin, liegt ja dann auch Richtung Hotel. Dieser Bereich ist noch größer als der vom Mud Volcano. Vom Ranger im Visitorcenter hatten wir auch den Tip bekommen, dass am Fishing Con ein wunderbarer Sonnenaufgang zu sehen sei. Dann können wir gleich schauen, wie lange es dauert, diesen Punkt zu erreichen.

Es geht die ganze Zeit auf Holzstegen über das Land, von einem Geysir zum nächsten. Alle aufzuzählen würde mich ermüden, also lasse ich es. Nur soviel: Es sind ca. 17 Geysire und Pools auf der Karte verzeichnet. Und dies sind nur die wichtigsten. Die kleinen sind hier garnicht berücksichtigt.

Yellowstone NP | Geysir am Yellowstone Lake

Nach soviel Wasserdampf sind wir langsam auch müde. War ja auch schon ein langer Tag. Also auf zum Hotel. In der Schlüsselausgabe die Ernüchterung: Unser Zimmer ist immer noch nicht fertig. Das Putzpersonal hinkt hinterher und wir benötigen unser Zimmer ja für vier Tage. Hä? Wird bei Gästen, die länger als einen Tag bleiben anders geputzt?

Um die Wartezeit zu überbrücken, kaufen wir uns im General-Store jeder ein Eis. Schatzi geht ein drittes Mal zur Ausgabe, es ist inzwischen 16:40 Uhr. Nach 15 Minuten kehrt sie zurück, mit den Schlüsseln in der Hand. Unser Zimmer war immer noch nicht bereit, was Jeannette diesmal aber nicht akzeptieren konnte. Wer sie kennt, weiß wie die Geschichte ausgegangen ist.

Die Rezeptionistin sagte ihr, dass nur ein Zimmer im zweiten Stock (bei uns der erste) verfügbar wäre, wenn sie jetzt unbedingt eines haben möchte, dieses aber keinen Fahrstuhl hätte. Als Schatzi das erfahren hat, gab es bei der Schlüsselausgabe ein kleines Erdbeben und uns wurde eine nette Fachkraft für die Zimmer zugewiesen. Bedeutete Trinkgeld für die Fachkraft, aber wenigstens mussten wir unsere Koffer nicht selbst die Treppen hochbringen.

Es sind nicht die schönsten und best ausgestatteten Zimmer unserer Reise, aber die mit Abstand am teuersten. Direkt im Nationalpark zu wohnen hat halt seinen Preis, spart dafür aber die langen Anfahrten.

Yellowstone NP | Grand Village Hotelzimmer

Am Abend findet das Ranger Programm Ökologie des Parks statt. Wir sind mit dabei und hören gespannt dem Vortrag zu. Am Ende dürfen Fragen gestellt werde, Schatzi kann es sich nicht verkneifen zu fragen, wie sie (die Rangerin, die den Vortrag hält) dazu steht, dass auf den Nationalparkseen mit Motorbooten gefahren werden dürfe (Umweltverschmutzung).

Die Antwort deuten wir so: Als Rangerin würde sie es verbieten, als Angestellte des Nationalpark-Service hat sie natürlich auch die Einahmen im Kopf. Naja, jeder kann sich jetzt das Seine denken.

Nach soviel Bildung schlafen wir dann auch rasch ein. Morgen ist ein neuer Tag mit neuen Abenteuern.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Wieder gibt es selbst zubereitetes Frühstück. Ich mache noch einen Kaffee für die Fahrt. Wir fahren zum Yellowstone Nationalpark.

Auf dem Weg bleiben wir noch am Glacier View Turnout stehen, damit ich einige Fotos von dem fast nicht mehr vorhandenen Gletscher machen kann.

Teton NP | Glacier View Turnout

Auch am Snake River Overlook halten wir noch einmal an. Hier hat Ansel Adams 1942 eine Auftragsfotografie für den National Park Service angefertigt. Leider kann die Aufnahme von mir nicht nachgestellt werden, da die Bäume am Fluss deutlich gewachsen sind und ihn deshalb fast vollständig verdecken.

Teton NP | Snake River Overlook

Einen letzten Halt vor dem Yellowstone NP machen wir am Oxbow Bend Turnout. Hier zeigt sich eine wunderbare Spiegelung. Mit dieser hatten wir, aufgrund der vorgeschrittenen Stunde, gar nicht mehr gerechnet. Also aus dem Sattel und einige Fotos gemacht.

Teton NP | Oxbow Bend Overlook

Jetzt geht es ohne weiteren Zwischenhalt zum Nationalpark. Der erste Schreck an diesem Morgen: Ein langer Stau am Eingang trotz der frühen Uhrzeit. Wie mag es hier wohl am Wochenende aussehen?

Yellowstone NP | Stau am Eingang

Da wir ja Zeit haben und es bei der Einfahrt nicht wirklich vorangeht, steigt Jeannette aus und macht in aller Ruhe Fotos vom Eingangsschild.

Yellowstone NP | Eingangsschild

Nach 11 Meilen treffen wir auf unseren Wasserfall des Tages: Den Lewis Fall. Er hat immerhin eine Höhe von neun Metern, und lässt sich äußerst schlecht fotografieren. Da hat die Natur oder der Erbauer der Straße nicht richtig mitgedacht. Das haben wir schon besser gesehen.

Yellowstone NP | Lewis Fall

Kurz nach dem Wasserfall kommt auch schon der Lewis Lake. Auch hier bietet sich uns die Möglichkeit anzuhalten, den See zu bestaunen und Fotos zu machen.

Yellowstone NP | Lewis Lake

Schatzi hat die Idee, direkt zum Hotel zu fahren. Eventuell ist ja unser Zimmer schon fertig und wir können alles Gepäck schon einmal auf das Zimmer bringen. Bei vier Nächten lohnt es sich, das ganze Auto auszuladen.

Unser Zimmer ist natürlich noch nicht fertig, erst so gegen 16:00 Uhr. Wir können aber schon einchecken und haben damit dann alle Formalitäten erledigt und brauchen dann später nur unsere Zimmerschlüssel abholen.

Das Visitorcenter ist gleich nebenan. Hier lassen wir uns Tips für schöne Wanderungen geben. Außerdem sehen wir, dass am Abend ein Rangervortrag über die Ökologie des Parks stattfindet. Haben wir schon einmal vorgemerkt. Ein bisschen Bildung kann nicht schaden.

Jetzt fahren wir Richtung Mud Volcano. Auf dem Weg läuft uns am West Thumb eine Elchkuh über den Weg. Wir halten an und ich mache einige Fotos. Ist schon toll, Tiere in freier Wildbahn zu erleben. Als Stadtmensch kennnen wir diese ja nur aus dem Zoo.

Yellowstone NP | Moose am West Thumb

Kurz vor unserem ersten Geysir machen wir am Yellowstone Lake unser tägliches Picknick. Sind ja heute morgen auch ziemlich früh aufgestanden.

Jetzt aber geht es zum Mud Volcano. Das Gebiet um den Mud Volcano liegt direkt am Yellowstone River. Dieser Bereich umfasst: Mud Geyser, Mud Caldron, Sizzling Basin, Churning Caldron, Black Dragon’s Caldron, Sour Lake, Grizzly Fumarole, Mud Volcano und Dragon’s Mouth Spring.

Das Wasser der Geysire läuft direkt in den Yellowstone Lake. Überall auf dem Gebiet dampft und zischt es aus allen Löchern im Boden. Sieht ein bischen aus wie in einem Endzeitfilm. Auch der Geruch ist nicht ganz neutral. Es riecht hier überall nach faulen Eiern. Die Pools der Geysire haben eine reichliche Farbenvielfallt, die durch Bakterien entsteht. Abhängig von der Wassertemperatur siedeln sich verschiedene Bakterien an.

Yellowstone NP | Mud Geyser

Weil uns der Geruch noch nicht gereicht hat, fahren wir zum Sulphur Caldron. Dieser ist jetzt nicht sonderlich sehenswert. Hier spricht uns ein Amerikaner an, ob wir Richtung Canyon Village wollen. Als wir seine Frage mit ja beantworten, verrät er uns, dass in dieser Richtung ein riesiger Stau ist, da eine Herde Bisons die Straße überquert. Er habe von dort über 30 Minuten gebraucht. Wir bedanken uns artig für die Information und beschließen, es trotzdem zu versuchen. Gerade vom Parkplatz heruntergefahren, stehen wir schon im Stau. Also Pferd gewendet.

Wir fahren jetzt zum West Thumb Geyser Basin, liegt ja dann auch Richtung Hotel. Dieser Bereich ist noch größer als der vom Mud Volcano. Vom Ranger im Visitorcenter hatten wir auch den Tip bekommen, dass am Fishing Con ein wunderbarer Sonnenaufgang zu sehen sei. Dann können wir gleich schauen, wie lange es dauert, diesen Punkt zu erreichen.

Es geht die ganze Zeit auf Holzstegen über das Land, von einem Geysir zum nächsten. Alle aufzuzählen würde mich ermüden, also lasse ich es. Nur soviel: Es sind ca. 17 Geysire und Pools auf der Karte verzeichnet. Und dies sind nur die wichtigsten. Die kleinen sind hier garnicht berücksichtigt.

Yellowstone NP | Geysir am Yellowstone Lake

Nach soviel Wasserdampf sind wir langsam auch müde. War ja auch schon ein langer Tag. Also auf zum Hotel. In der Schlüsselausgabe die Ernüchterung: Unser Zimmer ist immer noch nicht fertig. Das Putzpersonal hinkt hinterher und wir benötigen unser Zimmer ja für vier Tage. Hä? Wird bei Gästen, die länger als einen Tag bleiben anders geputzt?

Um die Wartezeit zu überbrücken, kaufen wir uns im General-Store jeder ein Eis. Schatzi geht ein drittes Mal zur Ausgabe, es ist inzwischen 16:40 Uhr. Nach 15 Minuten kehrt sie zurück, mit den Schlüsseln in der Hand. Unser Zimmer war immer noch nicht bereit, was Jeannette diesmal aber nicht akzeptieren konnte. Wer sie kennt, weiß wie die Geschichte ausgegangen ist.

Die Rezeptionistin sagte ihr, dass nur ein Zimmer im zweiten Stock (bei uns der erste) verfügbar wäre, wenn sie jetzt unbedingt eines haben möchte, dieses aber keinen Fahrstuhl hätte. Als Schatzi das erfahren hat, gab es bei der Schlüsselausgabe ein kleines Erdbeben und uns wurde eine nette Fachkraft für die Zimmer zugewiesen. Bedeutete Trinkgeld für die Fachkraft, aber wenigstens mussten wir unsere Koffer nicht selbst die Treppen hochbringen.

Es sind nicht die schönsten und best ausgestatteten Zimmer unserer Reise, aber die mit Abstand am teuersten. Direkt im Nationalpark zu wohnen hat halt seinen Preis, spart dafür aber die langen Anfahrten.

Yellowstone NP | Grand Village Hotelzimmer

Am Abend findet das Ranger Programm Ökologie des Parks statt. Wir sind mit dabei und hören gespannt dem Vortrag zu. Am Ende dürfen Fragen gestellt werde, Schatzi kann es sich nicht verkneifen zu fragen, wie sie (die Rangerin, die den Vortrag hält) dazu steht, dass auf den Nationalparkseen mit Motorbooten gefahren werden dürfe (Umweltverschmutzung).

Die Antwort deuten wir so: Als Rangerin würde sie es verbieten, als Angestellte des Nationalpark-Service hat sie natürlich auch die Einahmen im Kopf. Naja, jeder kann sich jetzt das Seine denken.

Nach soviel Bildung schlafen wir dann auch rasch ein. Morgen ist ein neuer Tag mit neuen Abenteuern.