Reise | USA Ostküste  •  Boston  •  Concord

Da wir jetzt endlich ein Cabrio haben, werden wir heute Bahn fahren. Logik, dein Name ist Weib. Das Frühstück gibt es auf dem Weg zur „T“ bei Starbucks. Wir wollen heute in Boston auf den historischen Spuren wandern. Zum Zentrum geht es mit der Subway oder auch kurz „T“ genannt. Eine Fahrt kostet etwa so viel wie in Berlin. Allerdings dauert die Fahrt etwas länger, da die Bahn ständig stehen bleibt. In den unterirdischen Bahnsteigen ist es extrem warm. Trotzdem allemal besser als im Stau zu stehen oder von roter zu roter Ampel zu fahren.

Keine zehn Minuten von unserem Hotel befindet sich die Station Brookline Village. Wir fahren bis Park Street. Hier beginnt der Freedom Trail. Dies ist eine ca. acht Kilometer lange Besichtigungstour, die auf dem Boden mit einem roten Streifen markiert ist. Diese Route verbindet 17 historische Sehenswürdigkeiten.

Boston | Wegmarkierung Freedom Trail

Wir beginnen am Boston Common (ältester öffentlicher Park der USA) und enden am Bunker Hill Monument. Auf der Boston Common tummelt sich eine derartige Menge von Eichhörnchen, dass wir nicht sicher sind, ob sie noch als possierliche Tiere oder schon als Plage gelten.

Boston | The Massachusetts State House am Boston Common

Wir laufen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. Wer die einzelnen Stationen nachlesen möchte, hier der Link: Boston Freedom Trail

Im ältesten Verlagsgebäude Bostons ist allerdings mittlerweile ein mexikanisches Kettenrestaurant untergebracht. Es ist alles sehr historisch, eigentlich auch super-interessant, nur der geballte Patriotismus (das ging uns letztes Jahr am Hoover-Staudamm schon so) ist doch sehr anstrengend. In Little Italy trinken wir einen Kaffee. Schmeckt fast wie in Italien. Davor haben wir bei einem italienischen Bäcker ein warmes Weißbrot (eigentlich für heute Abend) gekauft. Ist aber nach ner Stunde weggenascht, da superlecker.

Eigentlich wollten wir auch noch die USS Constitution besichtigen (vorletzte Station auf dem Weg). Allerdings liegt diese im Trockendock und wird gerade überholt. Bis zur Besichtigung haben wir noch zwei Stunden Zeit. Wir beschließen, die Besichtigung fällt aus und gehen zum Bunker Hill.

Boston | Bunker Hill Monument

Der Trail ist leider kein Rundweg, so dass wir den ganzen Weg zurücklaufen müssten. Wir spazieren deshalb noch ein Stück den Harbor-Walk entlang, der an den alten Werften vorbeiführt. Es sind hier hübsche Wohnungen entstanden, die für einen kleinen Preis gemietet bzw. gekauft werden können. Ansonsten gibt es vom Wasser immer schöne Blicke auf Boston.

Von den alten Werften laufen wir zum Boston Market in Quincy. In dem historischen Gebäude befinden sich Restaurants und Bars. Das Angebot an Essen aller Nationalitäten dieser Erde ist gigantisch, leider haben wir noch einen dicken Bach vom italienischen Brot.

Boston | Quincy Market im Faneuil Hall Marketplace

Von hier geht es zurück zum Boston Common und weiter zur Trinity Episcopal Church. Zwischendurch fragen wir noch einen der Stadtführer nach dem Weg. Er schlägt einen Bus vor, da es noch ca. 1,5 km bis zur Kirche sind, das kann man nicht gut laufen. Wir beschließen, es trotzdem zu versuchen und kommen wundersamer Weise wohlbehalten an. Die Kirche ist als eines der zehn schönsten Gebäude in den USA eingestuft.

Boston | Die Trinity Episcopal Church spiegelt sich im John Hancock Tower

Natürlich darf eine „Innenbesichtigung“ nicht fehlen. Es ist tatsächlich sehr beeindruckend, vor allem die Glasfenster, durch die netterweise auch gerade die Sonne scheint. Am faszinierendsten finden wir aber, dass es bei Gottesdiensten offenbar eine feste Sitzordnung gibt und jeder seinen individuell bestickten Kniehocker hat.

Boston | Fußbänke in der Trinity Episcopal Church

Langsam machen uns unsere Füße zu schaffen. Haben bis jetzt aber auch schon 18 KM zurückgelegt. Also fahren wir mit der „T“ zurück zu unserem Hotel.

Nach einer kurzen Pause auf dem Zimmer, fassen wir den Beschluss (hört, hört), noch zur Natick Mall zu fahren. Dies ist das größte Einkaufscenter in Neu England. Natürlich wollen wir auch das „neue“ Pferdchen ausführen (mal sehen, ob es ohne Dach auch fährt).

Durch diverse Staus geht zur Mall. Die Beschilderung für die Parkplätze ist suboptimal, so dass wir die Mall zweimal anfahren. Die Mall ist wirklich sehr groß (ca. 250 Geschäfte). Im Apple-Shop fragt Schatzi nach dem pinken Armband für ihre Uhr. Nach längerer Suche findet sich auch das letzte seiner Art und wird gekauft. Das einzige was wir außerdem noch erstehen, sind Pizzastücke, da wir nach der zurückgelegten Strecke doch langsam Hunger haben. Die Geschäfte sind die üblichen, wie in den meisten Malls, ergänzt durch noch ein paar Luxusmarken wie Gucci und Tiffanys.

Zurück geht es natürlich wieder offen. Leider hat der Wagen kein Windschott, so dass es im Inneren doch ziemlich windig wird. Da muss mir bis morgen noch etwas einfallen. Auf dem Parkplatz entdecken wir dann noch ein spannenden Feature des Autos: Beim Öffnen der Türen wird ein Mustang auf den Boden projiziert. Wow!

Mustang | Projiziertes Pferdchen

Im Zimmer angekommen fallen wir ziemlich ermattet ins Bett. Statistik zum heutigen Tag: Über 22 KM gelaufen und sehr viel gesehen.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Da wir jetzt endlich ein Cabrio haben, werden wir heute Bahn fahren. Logik, dein Name ist Weib. Das Frühstück gibt es auf dem Weg zur „T“ bei Starbucks. Wir wollen heute in Boston auf den historischen Spuren wandern. Zum Zentrum geht es mit der Subway oder auch kurz „T“ genannt. Eine Fahrt kostet etwa so viel wie in Berlin. Allerdings dauert die Fahrt etwas länger, da die Bahn ständig stehen bleibt. In den unterirdischen Bahnsteigen ist es extrem warm. Trotzdem allemal besser als im Stau zu stehen oder von roter zu roter Ampel zu fahren.

Keine zehn Minuten von unserem Hotel befindet sich die Station Brookline Village. Wir fahren bis Park Street. Hier beginnt der Freedom Trail. Dies ist eine ca. acht Kilometer lange Besichtigungstour, die auf dem Boden mit einem roten Streifen markiert ist. Diese Route verbindet 17 historische Sehenswürdigkeiten.

Boston | Wegmarkierung Freedom Trail

Wir beginnen am Boston Common (ältester öffentlicher Park der USA) und enden am Bunker Hill Monument. Auf der Boston Common tummelt sich eine derartige Menge von Eichhörnchen, dass wir nicht sicher sind, ob sie noch als possierliche Tiere oder schon als Plage gelten.

Boston | The Massachusetts State House am Boston Common

Wir laufen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. Wer die einzelnen Stationen nachlesen möchte, hier der Link: Boston Freedom Trail

Im ältesten Verlagsgebäude Bostons ist allerdings mittlerweile ein mexikanisches Kettenrestaurant untergebracht. Es ist alles sehr historisch, eigentlich auch super-interessant, nur der geballte Patriotismus (das ging uns letztes Jahr am Hoover-Staudamm schon so) ist doch sehr anstrengend. In Little Italy trinken wir einen Kaffee. Schmeckt fast wie in Italien. Davor haben wir bei einem italienischen Bäcker ein warmes Weißbrot (eigentlich für heute Abend) gekauft. Ist aber nach ner Stunde weggenascht, da superlecker.

Eigentlich wollten wir auch noch die USS Constitution besichtigen (vorletzte Station auf dem Weg). Allerdings liegt diese im Trockendock und wird gerade überholt. Bis zur Besichtigung haben wir noch zwei Stunden Zeit. Wir beschließen, die Besichtigung fällt aus und gehen zum Bunker Hill.

Boston | Bunker Hill Monument

Der Trail ist leider kein Rundweg, so dass wir den ganzen Weg zurücklaufen müssten. Wir spazieren deshalb noch ein Stück den Harbor-Walk entlang, der an den alten Werften vorbeiführt. Es sind hier hübsche Wohnungen entstanden, die für einen kleinen Preis gemietet bzw. gekauft werden können. Ansonsten gibt es vom Wasser immer schöne Blicke auf Boston.

Von den alten Werften laufen wir zum Boston Market in Quincy. In dem historischen Gebäude befinden sich Restaurants und Bars. Das Angebot an Essen aller Nationalitäten dieser Erde ist gigantisch, leider haben wir noch einen dicken Bach vom italienischen Brot.

Boston | Quincy Market im Faneuil Hall Marketplace

Von hier geht es zurück zum Boston Common und weiter zur Trinity Episcopal Church. Zwischendurch fragen wir noch einen der Stadtführer nach dem Weg. Er schlägt einen Bus vor, da es noch ca. 1,5 km bis zur Kirche sind, das kann man nicht gut laufen. Wir beschließen, es trotzdem zu versuchen und kommen wundersamer Weise wohlbehalten an. Die Kirche ist als eines der zehn schönsten Gebäude in den USA eingestuft.

Boston | Die Trinity Episcopal Church spiegelt sich im John Hancock Tower

Natürlich darf eine „Innenbesichtigung“ nicht fehlen. Es ist tatsächlich sehr beeindruckend, vor allem die Glasfenster, durch die netterweise auch gerade die Sonne scheint. Am faszinierendsten finden wir aber, dass es bei Gottesdiensten offenbar eine feste Sitzordnung gibt und jeder seinen individuell bestickten Kniehocker hat.

Boston | Fußbänke in der Trinity Episcopal Church

Langsam machen uns unsere Füße zu schaffen. Haben bis jetzt aber auch schon 18 KM zurückgelegt. Also fahren wir mit der „T“ zurück zu unserem Hotel.

Nach einer kurzen Pause auf dem Zimmer, fassen wir den Beschluss (hört, hört), noch zur Natick Mall zu fahren. Dies ist das größte Einkaufscenter in Neu England. Natürlich wollen wir auch das „neue“ Pferdchen ausführen (mal sehen, ob es ohne Dach auch fährt).

Durch diverse Staus geht zur Mall. Die Beschilderung für die Parkplätze ist suboptimal, so dass wir die Mall zweimal anfahren. Die Mall ist wirklich sehr groß (ca. 250 Geschäfte). Im Apple-Shop fragt Schatzi nach dem pinken Armband für ihre Uhr. Nach längerer Suche findet sich auch das letzte seiner Art und wird gekauft. Das einzige was wir außerdem noch erstehen, sind Pizzastücke, da wir nach der zurückgelegten Strecke doch langsam Hunger haben. Die Geschäfte sind die üblichen, wie in den meisten Malls, ergänzt durch noch ein paar Luxusmarken wie Gucci und Tiffanys.

Zurück geht es natürlich wieder offen. Leider hat der Wagen kein Windschott, so dass es im Inneren doch ziemlich windig wird. Da muss mir bis morgen noch etwas einfallen. Auf dem Parkplatz entdecken wir dann noch ein spannenden Feature des Autos: Beim Öffnen der Türen wird ein Mustang auf den Boden projiziert. Wow!

Mustang | Projiziertes Pferdchen

Im Zimmer angekommen fallen wir ziemlich ermattet ins Bett. Statistik zum heutigen Tag: Über 22 KM gelaufen und sehr viel gesehen.