Der Wecker klingelt um 04:20 Uhr. Ich wanke verschlafen zum Zimmerfenster um nach dem Wetter zu sehen. Eine dicke Wolkendecke und Regen begrüßen mich. Also zurück ins Bett und den Wecker auf freundliche 07:00 Uhr gestellt. Nachdem der Wecker und zweites Mal läutet, schnell geduscht und ausgecheckt.

Wir fahren direkt zum Mc Donald und wollen dort frühstücken. Bei einem Blick auf die Karte vergeht uns allerdings der Appetit. Wir beschließen nur einen Kaffee zu kaufen und uns mit Brot, Käse und O-Saft aus dem Supermarkt einzudecken. Wir kaufen nichts, da die Preise hier mindesten dreimal so hoch sind wie in anderen Supermärkten (Grand Canyon-Aufschlag).

Also direkt in den Grand Canyon. Hier fahren wir nach Westen Richtung Page, unserem nächsten Ziel. Direkt am ersten Picknickplatz halten wir an, essen unserer Brot vom Vortag und trinken dazu den Kaffee. Nach dieser ausgiebigen Mahlzeit geht es weiter.

Wir halten auf dem Weg an jedem Aussichtspunkt an und ich mache reichlich Fotos vom Grand Canyon.

Grand Canyon Nationalpark | Baum am Südrim des Grand Canyon

Bei der Besichtigung des „Tusayan Ruin and Museum“ hat Jeannette einen wunderschönen antiken Kettenanhänger in einer Ausstellungsvitrine entdeckt. Leider kann „Frau“ hier nur Bücher erstehen. Sehr untypisch für die Amerikaner, wo sie doch sonst so geschäftstüchtig sind.

Tusayan Ruin and Museum | Holzfigur

An einem Aussichtpunkt kommen wir in einen kräftigen Hagelschauer und warten erst einmal im Wagen das Ende ab, bevor wir zum Aussichtspunkt gehen.

Unser letzter Halt im Grand Canyon ist der Dessert View Watchtower. Der Aussichtsturm beherbergt einen Grand Canyon Association Bücherladen.

Grand Canyon Nationalpark | Dessert View Watchtower

Zuerst gehen wir aber nach oben, bewundern die Aussicht und sehen uns die Wandmalereien an, die vom Hopi Künstler Fred Kabotie geschaffen wurden.

-

Zum Schluss besuchen wir noch den Shop. Hier entdeckt Jeannette das Pferd aus dem Tusayan Ruin and Museum in Silber. Kurz angeschaut und schon wieder haben wir beim Einkaufen gespart, denn die passende Silberkette gibt es gleich mit dazu. Sieht aber auch wunderschön aus und ist nicht in China gefertigt worden.

Hier treffen wir auch das Ehepaar vom Vortag wieder. Wir quatschen noch eine Weile, dann trennen sich unsere Wege wieder, denn Sie sind auf den Weg nach Moab.

Unser Navi schlägt uns eine tolle Route nach Page vor, der wir auch folgen. Die Fahrt verläuft bis kurz vor Page sehr ereignislos. Da bleibt dann immer Zeit, unseren Blog vom Vortag zu schreiben.

Ich habe in meiner Planung vorgesehen, dass wir einen Tage eine Wanderung zum „Water Holes Canyon“ im Gebiet der Navajo Nation unternehmen. Hierfür benötigen wir einen sogenannten „Back-Hiking-Permit“ der Navajo Nation. Diesen bekommen wir im Lake Powell Navajo Tribal Park Office - Antelope Canyon. Eine vernünftige Adresse gibt es nicht, nur eine Beschreibung auf der Website:

The office is located next to the LeChee Chapter House, which is 3 miles south of Page, Arizona on Coppermine Road (Navajo Route 20).

Kurz vor Page gehen wir unser Programm für die nächsten Tage durch. Dabei fällt Jeannette auf, dass wir auf der Coppermine Road Richtung Page fahren. Sehr gut, also halten wir kurz vor Page Ausschau nach dem Park Office. Wir finden es fast auf Anhieb und kaufen unser Permit für Samstag. Wieder ein Punkt auf unserer ToDo-Liste abgehakt.

In unserm Hotel – wir kennen es bereits von vor drei Jahren – sind alle Zimmer renoviert worden. Jeannette fällt sofort auf, dass kein Teppich im Zimmer liegt sondern Holzfußboden. Sie springt vor Begeisterung fast an die Decke.

Da wir ziemlich früh angekommen sind, haken wir gleich den nächsten Punkt der ToDo-Liste ab. Wir fahren zum Glen Dam und kaufen ein Besucherticket für den nächsten Tag.

Auf dem Rückweg zum Hotel können wir noch einen Haken machen. Am Lake Powell bestätigen wir unsere Buchung für die Bootsfahrt zur Rainbowbridge am Samstag. Da wir schon lange nichts mehr gegessen haben, suchen wir einen Picknickplatz und schlagen uns den Magen voll.

Lake Powell | Blick in Richtung Wahweap Bay

Das Highlight des Tages (Abend) soll aber noch folgen: Steakessen im Restaurant Butterfield.

Vor drei Jahren konnten wir von unserem Hotelzimmer direkt auf dieses Steakhaus schauen und haben abends auf der Terrasse gesessen und Wein getrunken, aber nicht gegessen, da wir bereit kurz davor etwas gegessen hatten. Damals sagte uns der Inhaber, er habe das beste Steak im Umkreis von 100 Meilen. Auch wenn es vielleicht etwas übertrieben war, heute wollen wir es wissen. Also geduscht, umgezogen und ab ins Butterfield.

Page | Steakhaus Butterfield

Das Rindfleisch kommt von zwei Farmen aus der Umgebung und schmeckt delikat. Zum Nachtisch gibt es noch Cheesecake. Zufrieden rollen wir ins Hotelzimmer und legen uns schlafen. Der nächste aufregende Tag wartet bereits.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

Folge uns auf
Kategorien

Der Wecker klingelt um 04:20 Uhr. Ich wanke verschlafen zum Zimmerfenster um nach dem Wetter zu sehen. Eine dicke Wolkendecke und Regen begrüßen mich. Also zurück ins Bett und den Wecker auf freundliche 07:00 Uhr gestellt. Nachdem der Wecker und zweites Mal läutet, schnell geduscht und ausgecheckt.

Wir fahren direkt zum Mc Donald und wollen dort frühstücken. Bei einem Blick auf die Karte vergeht uns allerdings der Appetit. Wir beschließen nur einen Kaffee zu kaufen und uns mit Brot, Käse und O-Saft aus dem Supermarkt einzudecken. Wir kaufen nichts, da die Preise hier mindesten dreimal so hoch sind wie in anderen Supermärkten (Grand Canyon-Aufschlag).

Also direkt in den Grand Canyon. Hier fahren wir nach Westen Richtung Page, unserem nächsten Ziel. Direkt am ersten Picknickplatz halten wir an, essen unserer Brot vom Vortag und trinken dazu den Kaffee. Nach dieser ausgiebigen Mahlzeit geht es weiter.

Wir halten auf dem Weg an jedem Aussichtspunkt an und ich mache reichlich Fotos vom Grand Canyon.

Grand Canyon Nationalpark | Baum am Südrim des Grand Canyon

Bei der Besichtigung des „Tusayan Ruin and Museum“ hat Jeannette einen wunderschönen antiken Kettenanhänger in einer Ausstellungsvitrine entdeckt. Leider kann „Frau“ hier nur Bücher erstehen. Sehr untypisch für die Amerikaner, wo sie doch sonst so geschäftstüchtig sind.

Tusayan Ruin and Museum | Holzfigur

An einem Aussichtpunkt kommen wir in einen kräftigen Hagelschauer und warten erst einmal im Wagen das Ende ab, bevor wir zum Aussichtspunkt gehen.

Unser letzter Halt im Grand Canyon ist der Dessert View Watchtower. Der Aussichtsturm beherbergt einen Grand Canyon Association Bücherladen.

Grand Canyon Nationalpark | Dessert View Watchtower

Zuerst gehen wir aber nach oben, bewundern die Aussicht und sehen uns die Wandmalereien an, die vom Hopi Künstler Fred Kabotie geschaffen wurden.

-

Zum Schluss besuchen wir noch den Shop. Hier entdeckt Jeannette das Pferd aus dem Tusayan Ruin and Museum in Silber. Kurz angeschaut und schon wieder haben wir beim Einkaufen gespart, denn die passende Silberkette gibt es gleich mit dazu. Sieht aber auch wunderschön aus und ist nicht in China gefertigt worden.

Hier treffen wir auch das Ehepaar vom Vortag wieder. Wir quatschen noch eine Weile, dann trennen sich unsere Wege wieder, denn Sie sind auf den Weg nach Moab.

Unser Navi schlägt uns eine tolle Route nach Page vor, der wir auch folgen. Die Fahrt verläuft bis kurz vor Page sehr ereignislos. Da bleibt dann immer Zeit, unseren Blog vom Vortag zu schreiben.

Ich habe in meiner Planung vorgesehen, dass wir einen Tage eine Wanderung zum „Water Holes Canyon“ im Gebiet der Navajo Nation unternehmen. Hierfür benötigen wir einen sogenannten „Back-Hiking-Permit“ der Navajo Nation. Diesen bekommen wir im Lake Powell Navajo Tribal Park Office - Antelope Canyon. Eine vernünftige Adresse gibt es nicht, nur eine Beschreibung auf der Website:

The office is located next to the LeChee Chapter House, which is 3 miles south of Page, Arizona on Coppermine Road (Navajo Route 20).

Kurz vor Page gehen wir unser Programm für die nächsten Tage durch. Dabei fällt Jeannette auf, dass wir auf der Coppermine Road Richtung Page fahren. Sehr gut, also halten wir kurz vor Page Ausschau nach dem Park Office. Wir finden es fast auf Anhieb und kaufen unser Permit für Samstag. Wieder ein Punkt auf unserer ToDo-Liste abgehakt.

In unserm Hotel – wir kennen es bereits von vor drei Jahren – sind alle Zimmer renoviert worden. Jeannette fällt sofort auf, dass kein Teppich im Zimmer liegt sondern Holzfußboden. Sie springt vor Begeisterung fast an die Decke.

Da wir ziemlich früh angekommen sind, haken wir gleich den nächsten Punkt der ToDo-Liste ab. Wir fahren zum Glen Dam und kaufen ein Besucherticket für den nächsten Tag.

Auf dem Rückweg zum Hotel können wir noch einen Haken machen. Am Lake Powell bestätigen wir unsere Buchung für die Bootsfahrt zur Rainbowbridge am Samstag. Da wir schon lange nichts mehr gegessen haben, suchen wir einen Picknickplatz und schlagen uns den Magen voll.

Lake Powell | Blick in Richtung Wahweap Bay

Das Highlight des Tages (Abend) soll aber noch folgen: Steakessen im Restaurant Butterfield.

Vor drei Jahren konnten wir von unserem Hotelzimmer direkt auf dieses Steakhaus schauen und haben abends auf der Terrasse gesessen und Wein getrunken, aber nicht gegessen, da wir bereit kurz davor etwas gegessen hatten. Damals sagte uns der Inhaber, er habe das beste Steak im Umkreis von 100 Meilen. Auch wenn es vielleicht etwas übertrieben war, heute wollen wir es wissen. Also geduscht, umgezogen und ab ins Butterfield.

Page | Steakhaus Butterfield

Das Rindfleisch kommt von zwei Farmen aus der Umgebung und schmeckt delikat. Zum Nachtisch gibt es noch Cheesecake. Zufrieden rollen wir ins Hotelzimmer und legen uns schlafen. Der nächste aufregende Tag wartet bereits.