Der Wecker klingelt um fünf. Schnell in die Klamotten gesprungen und zur Wedding Area des Hotels gelaufen. Hier soll die Aussicht am schönsten sein. Leider macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es ist sehr bewölkt und die dickste Wolke ist vor der Sonne. Wir bleiben trotzdem eine halbe Stunde sitzen und genießen den Blick auf den Berg, denn hier ist es tatsächlich mal einsam. Nur wir und kein Sonnenaufgang. Schade, aber nicht zu ändern. So ist nun mal die Natur.

Wir packen unsere Sachen und fahren zum Frühstück zum Starbucks im Ort, dann geht’s weiter zum Red Rock State Park. Hier wollen wir das erste Mal richtig wandern. Da es kein Nationalpark ist, sondern ein State-Park, gilt der Annual Pass nicht, sondern es kostet $5/Person Eintritt. Wir parken am Visitor-Center und fragen, ob unser Trail begehbar ist, da auf der Karte, die wir am Eingang erhalten haben, zwei Brücken als gesperrt gekennzeichnet sind. Die freundliche Rangerin erklärt uns die alternative Route und markiert sie mit Leuchtstift auf der Karte. Zusätzlich informiert sie uns, dass unser ausgesuchter Trail einen „spectacular view“ bietet. Wir sind gespannt. Am Beginn des Weges wieder ein Hinweis auf Klapperschlangen. Jeannette ist begeistert…

Red Rock State Park | Schild am Vistors Center

Der Pfad führt zunächst über die offene Brücke und dann entlang des Flüsschens bis zur Abbiegung des „Eagle Nest Trails“, die wir dann nehmen. Dieser Weg führt jetzt ständig bergauf und beglückt uns unterwegs mit schönen Aussichten. Ständig kreuzen sehr niedliche, aber leider scheue Eidechsen unseren Weg.

Red Rock State Park | Eidechse auf dem Weg zum Eagles Nest Overlook

Nach der Hälfte des Weges kommen wir am Eagles Nest Overlook an und werden tatsächlich mit einer spektakulären Aussicht für den Aufstieg belohnt.

Red Rock State Park | Blick auf Cathedral Rock vom Eagles Nest Overlook

Wir genießen die Aussicht bei einem kleinen Picknick, bevor es bergab zum Visitor Center zurück geht. Dort angekommen kaufen wir zwei Kaltgetränke und setzen uns in den Humming Bird Area.

Wir verlassen den Park und fahren zur Chapel of the Holy Cross.

Sedona | Chapel of the Holy Cross

Diese römisch katholische Kirche ist direkt in den Fels gebaut, gegenüber eines Felsens, der aussieht wie eine Madonnenstatue.

Sedona | Madonnenstatue bei der Chapel of the Holy Cross

Hier boxt buchstäblich der Papst. Wir besichtigen die Kirche und Jeannette hat Gelegenheit eine Kerze zu stiften, eigentlich eine Tradition auf unseren Reisen. Gegenüber der Kirche steht ein enormes Anwesen, wir vermuten, es gehört dem Gründer der Kirche.

Weiter geht es über Flagstaff Richtung Tusayan. Wir checken erst mal in der Red Feather Lodge ein. Jeannette hat sich hier mit der Hotelbuchung sehr schwer getan, da hier keines besonders gut bewertet ist und alle Hotels auf Massenbetrieb eingestellt sind und das bei teilweise enormen Zimmerpreisen. Jeannette hat ihren Job gut gemacht und das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis gefunden. Allerdings diesmal ohne Frühstück, da uns $20 pro Person als Aufpreis doch reichlich erschien. Direkt gegenüber ist ein McDonalds…

Wir beschließen das obligatorische Picknick am Mathers Point direkt im Grand Canyon National Park einzunehmen und dort gleich auf den Sonnenuntergang zu warten. Tatsächlich ist auch ein schöner Platz frei, wir müssen nur erst ein aufdringliches Eichhörnchen verscheuchen.

Grand Canyon | Besucher auf dem Mathers Point

Nach dem Picknick gehen wir zum Aussichtspunkt und machen Fotos vom Grand Canyon und Fotos von fremden Menschen, da ich ständig nach „would you take a Picture of me“ gefragt werde. Ich überlege pro Foto einen Dollar zu nehmen, da wäre der Urlaub schnell gegenfinanziert.

Grand Canyon | Blick in den Grand Canyon kurz vor Sonnenuntergang

Nebenbei quatschen wir mit einem deutschen Ehepaar, das wie wir auf den Sonnenuntergang wartet. Leider fällt er wegen starker Bewölkung aus. Auch die Aussichten für den Sonnenaufgang morgen sind eher schlecht, da Regen angesagt ist. Wir stellen trotzdem den Wecker auf 4:20 Uhr und hoffen das Beste.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Der Wecker klingelt um fünf. Schnell in die Klamotten gesprungen und zur Wedding Area des Hotels gelaufen. Hier soll die Aussicht am schönsten sein. Leider macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es ist sehr bewölkt und die dickste Wolke ist vor der Sonne. Wir bleiben trotzdem eine halbe Stunde sitzen und genießen den Blick auf den Berg, denn hier ist es tatsächlich mal einsam. Nur wir und kein Sonnenaufgang. Schade, aber nicht zu ändern. So ist nun mal die Natur.

Wir packen unsere Sachen und fahren zum Frühstück zum Starbucks im Ort, dann geht’s weiter zum Red Rock State Park. Hier wollen wir das erste Mal richtig wandern. Da es kein Nationalpark ist, sondern ein State-Park, gilt der Annual Pass nicht, sondern es kostet $5/Person Eintritt. Wir parken am Visitor-Center und fragen, ob unser Trail begehbar ist, da auf der Karte, die wir am Eingang erhalten haben, zwei Brücken als gesperrt gekennzeichnet sind. Die freundliche Rangerin erklärt uns die alternative Route und markiert sie mit Leuchtstift auf der Karte. Zusätzlich informiert sie uns, dass unser ausgesuchter Trail einen „spectacular view“ bietet. Wir sind gespannt. Am Beginn des Weges wieder ein Hinweis auf Klapperschlangen. Jeannette ist begeistert…

Red Rock State Park | Schild am Vistors Center

Der Pfad führt zunächst über die offene Brücke und dann entlang des Flüsschens bis zur Abbiegung des „Eagle Nest Trails“, die wir dann nehmen. Dieser Weg führt jetzt ständig bergauf und beglückt uns unterwegs mit schönen Aussichten. Ständig kreuzen sehr niedliche, aber leider scheue Eidechsen unseren Weg.

Red Rock State Park | Eidechse auf dem Weg zum Eagles Nest Overlook

Nach der Hälfte des Weges kommen wir am Eagles Nest Overlook an und werden tatsächlich mit einer spektakulären Aussicht für den Aufstieg belohnt.

Red Rock State Park | Blick auf Cathedral Rock vom Eagles Nest Overlook

Wir genießen die Aussicht bei einem kleinen Picknick, bevor es bergab zum Visitor Center zurück geht. Dort angekommen kaufen wir zwei Kaltgetränke und setzen uns in den Humming Bird Area.

Wir verlassen den Park und fahren zur Chapel of the Holy Cross.

Sedona | Chapel of the Holy Cross

Diese römisch katholische Kirche ist direkt in den Fels gebaut, gegenüber eines Felsens, der aussieht wie eine Madonnenstatue.

Sedona | Madonnenstatue bei der Chapel of the Holy Cross

Hier boxt buchstäblich der Papst. Wir besichtigen die Kirche und Jeannette hat Gelegenheit eine Kerze zu stiften, eigentlich eine Tradition auf unseren Reisen. Gegenüber der Kirche steht ein enormes Anwesen, wir vermuten, es gehört dem Gründer der Kirche.

Weiter geht es über Flagstaff Richtung Tusayan. Wir checken erst mal in der Red Feather Lodge ein. Jeannette hat sich hier mit der Hotelbuchung sehr schwer getan, da hier keines besonders gut bewertet ist und alle Hotels auf Massenbetrieb eingestellt sind und das bei teilweise enormen Zimmerpreisen. Jeannette hat ihren Job gut gemacht und das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis gefunden. Allerdings diesmal ohne Frühstück, da uns $20 pro Person als Aufpreis doch reichlich erschien. Direkt gegenüber ist ein McDonalds…

Wir beschließen das obligatorische Picknick am Mathers Point direkt im Grand Canyon National Park einzunehmen und dort gleich auf den Sonnenuntergang zu warten. Tatsächlich ist auch ein schöner Platz frei, wir müssen nur erst ein aufdringliches Eichhörnchen verscheuchen.

Grand Canyon | Besucher auf dem Mathers Point

Nach dem Picknick gehen wir zum Aussichtspunkt und machen Fotos vom Grand Canyon und Fotos von fremden Menschen, da ich ständig nach „would you take a Picture of me“ gefragt werde. Ich überlege pro Foto einen Dollar zu nehmen, da wäre der Urlaub schnell gegenfinanziert.

Grand Canyon | Blick in den Grand Canyon kurz vor Sonnenuntergang

Nebenbei quatschen wir mit einem deutschen Ehepaar, das wie wir auf den Sonnenuntergang wartet. Leider fällt er wegen starker Bewölkung aus. Auch die Aussichten für den Sonnenaufgang morgen sind eher schlecht, da Regen angesagt ist. Wir stellen trotzdem den Wecker auf 4:20 Uhr und hoffen das Beste.