Heute steht und eine lange Fahrt bevor. Das Frühstück ist wie erwartet, diesmal nur leider alles in Plastik. Ich finde es schwierig, wenn man schon kurz nach dem Aufstehen einen Berg Müll produziert. Zusätzlich gab es noch für die Mikrowelle Hamburger, Sandwiches und Croissants, schon fertig belegt und lt. Anleitung in der Verpackung zuzubereiten. Das haben wir uns dann aber doch nicht getraut. Alternativ hätte man sich noch am obligatorischen Waffelautomaten Badeschwämme zubereiten können. Wir sind dann einfach los.

Da die Landstraße lt. Navy nur unwesentlich länger dauern soll, als die Autobahn, nehmen wir natürlich die schönere Route. Die Überraschung folgt auf halber Strecke: Ein Schild „Road closed ahead“, allerdings keine Umleitungsempfehlung oder eine Angabe wieweit ahead entfernt ist. Wir beschließen das Schild einfach zu ignorieren. Nach fünf Meilen ist die Straße dann aber tatsächlich gesperrt, diesmal mit der Empfehlung eine andere Straße zu benutzen, wo auch immer die sein mag.

Gesperrte Straße

Das Navy hat glücklicherweise eine Funktion „Straßensperre“. Die hilft weiter. Fünf Meilen wieder zurück und an der Stelle, wo das erste Schild stand die Abzweigung genommen. Das muss man offensichtlich wissen. Diese Straße führt schnurstracks auf die Autobahn. Wir geben uns geschlagen und benutzen diese.

Unser erstes Ziel ist Oatman auf der historischen Route 66. Hier ist eine historische Westernstadt, in der die Leute (für die Touristen?) das alte Western-Feeling hochhalten. Wir schaffen es gerade rechtzeitig nach 3,5 Stunden Fahrt um High-Noon zur Outlaw-Schießerei da zu sein. Drei Schauspieler simulieren auf der Hauptstraße einen historischen Bankraub zweimal täglich. Witzig gamacht und nett anzusehen.

Oatman | Outlaw-Schießerei

Oatman hat zudem noch drei weitere Highlights: Ein Lokal, indem die Besucher unterschriebene Dollar-Noten an die Wand pinnen (leider völlig überfüllt), freilaufende Esel (die Hinterlassenschaft der ehemaligen Minenarbeiter) und die Honeymoonsuite von Clark Gable und Carole Lombard, wo sie auf der Flucht vor Paparazzi eingekehrt sind.

Oatman | Esel auf der Straße

Hier haben wir ein Eis gegessen. Vor der Weiterfahrt schlendern wir noch durch die Läden. Jeannette konnte sich gerade noch bremsen, diesen wundervollen Wandteppich als Schlafzimmerdeko zu kaufen:

Oatman | Wandtepich

Weiter geht es über Kingman und Seligman, wo wir aber einfach nur durchfahren. Aufgrund der Länge der Strecke, wechseln wir mal den Fahrer.

Das nächste Highlight ist der Watson Lake. Hier wollen wir picknicken. Nachdem wir den Kampf mit dem Parkscheinautomaten gewonnen haben, fahren wir zum oberen Parkplatz und essen mit Blick auf den See.

Prescott | Blick auf den Watson Lake

Da noch zwei Stunden Fahrt (sechs sind wir schon gefahren) vor uns liegen, verzichten wir auf den Weg um den See. Es gibt aber einen erneuten Fahrerwechsel, denn jetzt kommt die Bergetappe. Mit unserem eigenen Auto und ohne extrem niedrig angesetzte Geschwindigkeitsbegrenzungen (vor Kehren teilweise 15 Meilen) hätte ich richtig Spaß. Aber auch so kommt Freude auf. Bei einem Halt an einem Aussichtspunkt werde ich gefragt, woher ich so gut Berge fahren würde, das sei für Touristen sehr ungewöhnlich. Nach kurzer Erklärung verabschieden wir uns freundlich. Endlich ist Sedona in Sicht, wir streichen aber geistig den Sonnenuntergang aus dem Programm, da es doch sehr spät geworden ist und wir erst mal zum Hotel wollen. Der Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang soll am Flughafen sein, den müssten wir dann noch suchen. 50 m vom Hotel die Überraschung: Der Parkplatz vom Flughafen! Also schnell eingecheckt, Fotozeug raus und mit vielen anderen Menschen (wieder nichts mit einsam) den Sonnenuntergang genossen.

Sedona | Sonnenuntergang

Watson-Lakeesmal mit Kaminfeuer – doch noch Romantik) gehen wir nochmal auf ein Glas Wein in eine kleine Vinery, die auf dem Hotelgelände ausschenkt. Morgen früh klingelt der Wecker um fünf, da wir wegen des Sonnenaufgangs extra dieses Hotel gebucht haben.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Heute steht und eine lange Fahrt bevor. Das Frühstück ist wie erwartet, diesmal nur leider alles in Plastik. Ich finde es schwierig, wenn man schon kurz nach dem Aufstehen einen Berg Müll produziert. Zusätzlich gab es noch für die Mikrowelle Hamburger, Sandwiches und Croissants, schon fertig belegt und lt. Anleitung in der Verpackung zuzubereiten. Das haben wir uns dann aber doch nicht getraut. Alternativ hätte man sich noch am obligatorischen Waffelautomaten Badeschwämme zubereiten können. Wir sind dann einfach los.

Da die Landstraße lt. Navy nur unwesentlich länger dauern soll, als die Autobahn, nehmen wir natürlich die schönere Route. Die Überraschung folgt auf halber Strecke: Ein Schild „Road closed ahead“, allerdings keine Umleitungsempfehlung oder eine Angabe wieweit ahead entfernt ist. Wir beschließen das Schild einfach zu ignorieren. Nach fünf Meilen ist die Straße dann aber tatsächlich gesperrt, diesmal mit der Empfehlung eine andere Straße zu benutzen, wo auch immer die sein mag.

Gesperrte Straße

Das Navy hat glücklicherweise eine Funktion „Straßensperre“. Die hilft weiter. Fünf Meilen wieder zurück und an der Stelle, wo das erste Schild stand die Abzweigung genommen. Das muss man offensichtlich wissen. Diese Straße führt schnurstracks auf die Autobahn. Wir geben uns geschlagen und benutzen diese.

Unser erstes Ziel ist Oatman auf der historischen Route 66. Hier ist eine historische Westernstadt, in der die Leute (für die Touristen?) das alte Western-Feeling hochhalten. Wir schaffen es gerade rechtzeitig nach 3,5 Stunden Fahrt um High-Noon zur Outlaw-Schießerei da zu sein. Drei Schauspieler simulieren auf der Hauptstraße einen historischen Bankraub zweimal täglich. Witzig gamacht und nett anzusehen.

Oatman | Outlaw-Schießerei

Oatman hat zudem noch drei weitere Highlights: Ein Lokal, indem die Besucher unterschriebene Dollar-Noten an die Wand pinnen (leider völlig überfüllt), freilaufende Esel (die Hinterlassenschaft der ehemaligen Minenarbeiter) und die Honeymoonsuite von Clark Gable und Carole Lombard, wo sie auf der Flucht vor Paparazzi eingekehrt sind.

Oatman | Esel auf der Straße

Hier haben wir ein Eis gegessen. Vor der Weiterfahrt schlendern wir noch durch die Läden. Jeannette konnte sich gerade noch bremsen, diesen wundervollen Wandteppich als Schlafzimmerdeko zu kaufen:

Oatman | Wandtepich

Weiter geht es über Kingman und Seligman, wo wir aber einfach nur durchfahren. Aufgrund der Länge der Strecke, wechseln wir mal den Fahrer.

Das nächste Highlight ist der Watson Lake. Hier wollen wir picknicken. Nachdem wir den Kampf mit dem Parkscheinautomaten gewonnen haben, fahren wir zum oberen Parkplatz und essen mit Blick auf den See.

Prescott | Blick auf den Watson Lake

Da noch zwei Stunden Fahrt (sechs sind wir schon gefahren) vor uns liegen, verzichten wir auf den Weg um den See. Es gibt aber einen erneuten Fahrerwechsel, denn jetzt kommt die Bergetappe. Mit unserem eigenen Auto und ohne extrem niedrig angesetzte Geschwindigkeitsbegrenzungen (vor Kehren teilweise 15 Meilen) hätte ich richtig Spaß. Aber auch so kommt Freude auf. Bei einem Halt an einem Aussichtspunkt werde ich gefragt, woher ich so gut Berge fahren würde, das sei für Touristen sehr ungewöhnlich. Nach kurzer Erklärung verabschieden wir uns freundlich. Endlich ist Sedona in Sicht, wir streichen aber geistig den Sonnenuntergang aus dem Programm, da es doch sehr spät geworden ist und wir erst mal zum Hotel wollen. Der Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang soll am Flughafen sein, den müssten wir dann noch suchen. 50 m vom Hotel die Überraschung: Der Parkplatz vom Flughafen! Also schnell eingecheckt, Fotozeug raus und mit vielen anderen Menschen (wieder nichts mit einsam) den Sonnenuntergang genossen.

Sedona | Sonnenuntergang

Watson-Lakeesmal mit Kaminfeuer – doch noch Romantik) gehen wir nochmal auf ein Glas Wein in eine kleine Vinery, die auf dem Hotelgelände ausschenkt. Morgen früh klingelt der Wecker um fünf, da wir wegen des Sonnenaufgangs extra dieses Hotel gebucht haben.