Nach einem ausgiebigen Frühstück beladen wir unser Auto und checken aus unserem Hotel aus. Die Fahrt geht Richtung Westen zum Dessert Hill Premium Outlet. Dies ist das Glück aller Frauen mit 180 verschiedenen Stores.

Es ist Montag, 08:30 Uhr in Los Angeles: Rushhour. Alle fahren Richtung Downtown, wir glücklicherweise nicht. Ich glaube, nein ich weiss, so viele Autos auf einen Haufen habe ich noch nie gesehen. Auf der Fahrt geht’s es endlos an stehenden Autos auf der Autobahn vorbei. Der Stau auf der Gegenseite nimmt einfach kein Ende. Und das bei fünf- oder sechsspurigen Autobahnen. Ich bedauere die Pendler, die jeden Tag nach LA zur Arbeit fahren.

Wir lassen LA hinter uns und die Anzahl der Autos, die uns entgegenkommen nimmt stark ab. Nach zwei Stunden kommt endlich das Outlet in Sicht. Beim Aussteigen dann die Katastrophe: Mein Rücken sticht und ich bin schief. Die Krankengymnastik hat sich aber scheinbar trotzdem gelohnt: Schnell die vorsorglich mitgenommene Blackroll aus dem Koffer und auf dem Parkplatz unter den verwunderten Blicken der Passsanten gerollt, ein heftiges Knacken und es geht wieder.

Jeannette hat sich vorsorglich auf der Seite des Outlets angemeldet und an der Info bekommen wir noch ein Heft mit Rabatt-Coupons. Na, dann auf zum Sparen. Als erstes entern wir den Levis-Store, haben ja in weiser Voraussicht jeder nur eine Hose eingepackt. Werden auch schnell fündig, jeder neue Jeans, noch 15 Dollar Extra-Rabatt (der Coupon), das ging ja schnell.

Der Rest des Outlets ist sehr groß und zum Teil sehr teuer. Wir trinken noch einen Kaffee beim Starbucks und dann geht’s weiter Richtung Joshua Tree National Park. Erst mal brauchen wir aber eine Tankstelle, denn mit fast leerem Tank in die Wüste zu fahren, ist keine gute Idee. An der Tankstelle warnt uns eine Frau vor Klapperschlangen, sie hätten drei Stück gesehen. Das kann ja heiter werden.

Kurz vor dem Eingang zum Joshua Tree Park ist das Besucherzentrum, in dem wir unseren Nationalparkpass für die nächsten Wochen erstehen. Immer noch 80 Dollar, wie vor drei Jahren, also immer noch der alte Schleuderpreis. Dort gibt es auch noch ein paar Ratschläge für den Umgang mit Klapperschlangen: Wenn man das Geräusch hört, stehenbleiben, Schlange suchen und dann langsam rückwärts entfernen, das Tier immer fest im Blick. Also, auf in die Wüste.

Joshua Tree Nationalpark | Blick durch einen Joshua Tree

Wir haben vor, nur die Highlights abzufahren, da der Park nicht zu den ganz spektakulären gehört und wir beim letzten Mal schon einen halben Tag hier waren. Was wir dabei allerdings aus Zeitgründen ausgelassen haben, war „Key View“, das wollen wir auf jeden Fall nachholen. Zunächst halten wir jedoch an den Jumbo Rocks für ein ausgiebiges Picknick, waren schließlich nach dem Tanken noch im Supermarkt und haben Frenchbread, Creamcheese und Tomaten gekauft. Danach noch ein bisschen um die Felsen herumgegangen und fotografiert. Dabei fast einen Herzinfarkt bei Jeannette verursacht. Das „bleib mal stehen“, galt allerdings nur einer ziemlich niedlichen Eidechse.

Joshua Tree Nationalpark | Eidechse

Der Ausblick vom Key View lohnt sich tatsächlich, einfach nur irre und unendlich weit. Wir wollen eigentlich noch eine Wanderung zur Lost Horse Mine machen, das Internet sagt eine ¼ Meile Weg, das sollte selbst bei 80 F zu schaffen sein. Was das Netzt allerdings unterschlagen hat, sind die 2 Meilen vom Parkplatz bis zum Aufstieg zur Mine. Also im ganzen 4,5 Meilen. Fast neun Kilometer und das um 15:00 Uhr, das lassen wir denn doch lieber. Also zum Hotel, wir kommen dann zum Sonnenuntergang wieder. Jeannette

Joshua Tree Nationalpark | Jeannette am Key View Point

Das Zimmer ist riesig groß und bietet genug Platz für eine ausgiebige Turneinheit. Seit heute mittag bin ich gewarnt. Dann noch einmal zurück zum Park und ein Joshua Tree für den Sonnenuntergang gesucht und auch gefunden:

Joshua Tree Nationalpark | Joshua Tree im Sonnenuntergang

Morgen liegt eine lange Fahrtetappe von 600 km vor uns, also dann, ab ins Bett.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Nach einem ausgiebigen Frühstück beladen wir unser Auto und checken aus unserem Hotel aus. Die Fahrt geht Richtung Westen zum Dessert Hill Premium Outlet. Dies ist das Glück aller Frauen mit 180 verschiedenen Stores.

Es ist Montag, 08:30 Uhr in Los Angeles: Rushhour. Alle fahren Richtung Downtown, wir glücklicherweise nicht. Ich glaube, nein ich weiss, so viele Autos auf einen Haufen habe ich noch nie gesehen. Auf der Fahrt geht’s es endlos an stehenden Autos auf der Autobahn vorbei. Der Stau auf der Gegenseite nimmt einfach kein Ende. Und das bei fünf- oder sechsspurigen Autobahnen. Ich bedauere die Pendler, die jeden Tag nach LA zur Arbeit fahren.

Wir lassen LA hinter uns und die Anzahl der Autos, die uns entgegenkommen nimmt stark ab. Nach zwei Stunden kommt endlich das Outlet in Sicht. Beim Aussteigen dann die Katastrophe: Mein Rücken sticht und ich bin schief. Die Krankengymnastik hat sich aber scheinbar trotzdem gelohnt: Schnell die vorsorglich mitgenommene Blackroll aus dem Koffer und auf dem Parkplatz unter den verwunderten Blicken der Passsanten gerollt, ein heftiges Knacken und es geht wieder.

Jeannette hat sich vorsorglich auf der Seite des Outlets angemeldet und an der Info bekommen wir noch ein Heft mit Rabatt-Coupons. Na, dann auf zum Sparen. Als erstes entern wir den Levis-Store, haben ja in weiser Voraussicht jeder nur eine Hose eingepackt. Werden auch schnell fündig, jeder neue Jeans, noch 15 Dollar Extra-Rabatt (der Coupon), das ging ja schnell.

Der Rest des Outlets ist sehr groß und zum Teil sehr teuer. Wir trinken noch einen Kaffee beim Starbucks und dann geht’s weiter Richtung Joshua Tree National Park. Erst mal brauchen wir aber eine Tankstelle, denn mit fast leerem Tank in die Wüste zu fahren, ist keine gute Idee. An der Tankstelle warnt uns eine Frau vor Klapperschlangen, sie hätten drei Stück gesehen. Das kann ja heiter werden.

Kurz vor dem Eingang zum Joshua Tree Park ist das Besucherzentrum, in dem wir unseren Nationalparkpass für die nächsten Wochen erstehen. Immer noch 80 Dollar, wie vor drei Jahren, also immer noch der alte Schleuderpreis. Dort gibt es auch noch ein paar Ratschläge für den Umgang mit Klapperschlangen: Wenn man das Geräusch hört, stehenbleiben, Schlange suchen und dann langsam rückwärts entfernen, das Tier immer fest im Blick. Also, auf in die Wüste.

Joshua Tree Nationalpark | Blick durch einen Joshua Tree

Wir haben vor, nur die Highlights abzufahren, da der Park nicht zu den ganz spektakulären gehört und wir beim letzten Mal schon einen halben Tag hier waren. Was wir dabei allerdings aus Zeitgründen ausgelassen haben, war „Key View“, das wollen wir auf jeden Fall nachholen. Zunächst halten wir jedoch an den Jumbo Rocks für ein ausgiebiges Picknick, waren schließlich nach dem Tanken noch im Supermarkt und haben Frenchbread, Creamcheese und Tomaten gekauft. Danach noch ein bisschen um die Felsen herumgegangen und fotografiert. Dabei fast einen Herzinfarkt bei Jeannette verursacht. Das „bleib mal stehen“, galt allerdings nur einer ziemlich niedlichen Eidechse.

Joshua Tree Nationalpark | Eidechse

Der Ausblick vom Key View lohnt sich tatsächlich, einfach nur irre und unendlich weit. Wir wollen eigentlich noch eine Wanderung zur Lost Horse Mine machen, das Internet sagt eine ¼ Meile Weg, das sollte selbst bei 80 F zu schaffen sein. Was das Netzt allerdings unterschlagen hat, sind die 2 Meilen vom Parkplatz bis zum Aufstieg zur Mine. Also im ganzen 4,5 Meilen. Fast neun Kilometer und das um 15:00 Uhr, das lassen wir denn doch lieber. Also zum Hotel, wir kommen dann zum Sonnenuntergang wieder. Jeannette

Joshua Tree Nationalpark | Jeannette am Key View Point

Das Zimmer ist riesig groß und bietet genug Platz für eine ausgiebige Turneinheit. Seit heute mittag bin ich gewarnt. Dann noch einmal zurück zum Park und ein Joshua Tree für den Sonnenuntergang gesucht und auch gefunden:

Joshua Tree Nationalpark | Joshua Tree im Sonnenuntergang

Morgen liegt eine lange Fahrtetappe von 600 km vor uns, also dann, ab ins Bett.