Heute geht es nach Vegas. Endlich verspricht der nächste Etappenort etwas Wärme. Frühstück gibt es ab 7:00 Uhr. Wieder ein unerwartetes Frühstück. Auf der Hotelseite und bei Bookings stand nichts von Frühstück. Lassen uns diesmal wieder überraschen: Es ist ein Hot-Breakfast. Es wird bei Wildcat Willies serviert. Also schnell die Koffer in das Auto geladen, aus dem Hotel ausgecheckt und ab zum Frühstück. Vom Steak bis zu Pancakes ist auf der Karte alles vorhanden. Jeannette nimmt ein Fruit Parfait, ich bin etwas mutiger und nehme Baja Sunrise. Kaffee gibt es frisch gebrüht als Refill dazu. Schmeckt wirklich nicht schlecht oder wie die Amerikaner sagen: Not bad.

Wir haben etwas Geld in der Urlaubskasse übrig bzw. wir waren sparsamer als vor der Reise angenommen. Also haben wir beschlossen uns in Las Vegas sogenannte Activity Tracker zu kaufen. Haben uns natürlich schon die Tage vor Las Vegas im Internet kundig gemacht. Jeannette möchte den Fitbit Charge HR probieren, ich habe mich für den Garmin Vivoactive HR Bundle entschieden. Den Laden unseres Vertrauens haben wir im Internet auch entdeckt: REI (Nein, nicht das aus der Tube sondern Recreational Equipment, Inc. – sowas wie Globetrotter). In Vegas gibt es zwei Läden. Also erst einmal zu dem REI, der direkt auf dem Weg zum Hotel liegt.

Nach zwei Stunden Autofahrt kommen wir am Outdoor-Laden an. Hinein in das Urlaubsglück. Tracker auch sofort gefunden. Erste Überraschung: Es liegen nur Dummys aus. Ausprobieren am lebenden Objekt ist nicht machbar. Also Fachverkäufer geschnappt. Freundlich aber unwissend. Auf die Frage, ob die Tracker auf Metrische Einheit eingestellt werden können: This is a good question. Deutsche Sprache? Gleiche Antwort. Er fragt alle Kollegen, von denen die meisten auch so einen Tracker am Handgelenk tragen, ob jemand Erfahrung mit Trackern hat. Keine Antworten. Also, er verspricht sich schlau zu machen, während wir im Laden rumstöbern. Nach zehn Minuten treffen wir ihn wieder und er ist genauso schlau wie vorher.

Wir kürzen die Sache ab: Rückgabe kein Problem, wir würden beide kaufen. Ich Vivoactive Bundle in Schwarz, Jeannette Fitbit Charge HR. An der Kasse die zweite Überraschung: Der Preis für mein Garmin ist 50$ zu billig. Der Dussel, er hat den Garmin in weiß ohne HR gebracht. Er geht und kommt mit einer neuen Verpackung wieder: Bundle in weiß. Geht zum zweiten Mal und kommt ohne Tracker wieder. Nicht da in schwarz.

Auf Nachfrage ist er sehr bemüht und ruft in der anderen Filiale an. Hält mit dem Kollegen am anderen Ende der Strippe noch einen kleinen Smalltalk. Ein Gerät sei noch da und ist für uns zurückgelegt. Kaufen also den Fitbit hier und fahren 30 Minuten zur zweiten Filiale. Nach Jim gefragt (er soll der Fachmann für Tracker sein). Kann sich noch gut an das Gespräch erinnern. Auf die Frage nach den Metrischen Einheiten: Er glaubt ja, ist sich auch zu 99% sicher beim Garmin, ist ja schließlich eine weltweit operierende Firma. Bei Fitbit (gibt es auch weltweit) glaubt er nicht. Fragt noch einen Kollegen: Selbe Antwort.

Zum Garmin durchsucht er 20 Minuten das Internet und kommt zu keinem Ergebnis. Es müsste gehen, er ist sich aber nicht 100% sicher. Also Kollegin nach der Garmin Hotline gefragt, sie hatte doch mal so eine geheime Nummer. Kurz gesucht und gefunden. Also geheime Nummer angerufen: Falsche Abteilung. Verbunden mit der normalen Hotline. Auf die Frage nach den Einheiten: Müsste gehen, Spracheinstellungen: Er schaut in seinem Programm nach: German kann er nicht finden. (Anmerkung: Konnte er auch nicht, Spracheinstellung heißt: Deutsch. Was für eine Fachhotline. Da sind wohl alle gleich). Ich mache es kurz: Nach 30 Minuten Suchen im Internet; parallel mit der Hotline telefonieren und ansehen von YouTube Videos ohne Ton kommen wir zu folgendem Ergebnis: Ich kaufe das Ding, wenn es nicht funzt bringen wir alles wieder zurück.

Fazit: Verkäufer war wieder sehr bemüht, aber leider auch nicht so kundig. Da bin von Globetrotter besseres gewöhnt.

Also raus und erst einmal einen Kaffee trinken. Nach diesen guten Erfahrungen geht es jetzt zum Abkühlen in das Las Vegas Premium Outlet Süd. Hier sind 140 Outlet Stores auf einem Haufen. Als erstes holen wir die Rabatt-Coupons ab. Jetzt geht es nach System Geschäft für Geschäft voran. Bei Columbia werden wir fündig: Neue Wanderhosen für Schatzi und mich. Kaufen vier und das billigste Stück ist kostenlos. Wieder Geld in der Urlaubskasse gespart. Aber wir wollten bei dieser Reise ja auch einkaufen, haben unsere Koffer extra nicht so voll mitgenommen.

Eine neue Badehose für mich fällt auch noch bei O´Neill ab. Die alte ist leider etwas zu groß. Ansonsten, sparen wir nicht weiter. Im Küchenladen entdecken wir die 15“-Gusseisenpfanne, die wir eigentlich kaufen wollen. Das Ding ist jedoch schon ohne Kochgut so schwer, dass man sich einen Bruch hebt. Ich denke an meinen Rücken und wir beschließen, bei unseren eigenen Pfannen zu bleiben. Jeder noch schnell einen Slice Pizza im Food-Court gegessen und es geht auch schon zum Hotel Merriott’s Grand Chateau. Über Las Vegas kann jeder denken was er möchte, aber Service wird hier groß geschrieben. Auto wird weggebracht, die Koffer finden ihren Weg auf das Zimmer, ohne dass der Gast auch nur Hand anlegen muss. Dies ist das erste Mal auf der Reise, dass uns dies passiert.

Unser Zimmer ist im 24. Stock mit Ausblick auf den Strip, fast so groß wie unsere Wohnung und mit kompletter Küche ausgestattet. Da lässt es sich verschmerzen, dass diesmal kein Frühstück dabei ist. Noch schnell den Pool angeschaut (Ist auf dem Dach im 38. Stock). Da hat Jeannette wieder ganze Arbeit geleistet.

Las Vegas | Hotelzimmer im Merriott’s Grand Chateau

Als erstes wird die Waschmaschine von Jeannette mit unseren getragenen Klamotten der letzten 17 Tage gefüttert. Ab morgen können wir wieder saubere Schlüpper tragen.

Anschließend suchen wir einen Supermarkt, und gehen für das Abendbrot und das Frühstück einkaufen. Leckeres Amerikanisch Toast, getoastet ist es sogar essbar. Zum Abendbrot gibt es Pizza. Beim Abendbrot richten wir noch unsere neuen Tracker ein: Bei beiden ist es kein Problem. Sind auf Deutsch und arbeiten mit den metrischen Einheiten. Hat uns insgesamt zehn Minuten gekostet. Da fragen wir uns, ob wir nicht als Outdoor-Verkäufer unser Geld verdienen sollten. Fachwissen wäre auf jeden Fall da. Nach erfolgreicher Arbeit gehen wir noch schnell auf den Strip.

Las Vegas | Eiffelturm vor dem Hotel Paris Las Vegas

Wir laufen durch alle Hotels und Casinos. Im ersten Hotel kaufen wir für Jeannette noch schnell eine Kette. Wieder gespart. Las Vegas bei Nacht hat schon was. All die Lichter, Menschen und Werbung, überall Musik, Restaurants und Kärtchenverteiler (Für Begleitservice), Spieltische und Geschäfte. Hat seinen eigenen Charme. Einfach toll.

Las Vegas | Shoppingcenter Miracle Mile

Auf dem Rückweg kommen wir am Hotel Bellagio vorbei. Die Wassershow Fountains of Bellagio beginnt gerade. Wir bekommen direkt einen Platz in der ersten Reihe und lassen uns von der Show verzaubern.

Las Vegas | Wassershow Fountains of Bellagio

Rückblick: An gleicher Stelle vor drei Jahren war daran überhaupt nicht zu denken, da standen die Menschen vor der Wassershow in 20 Reihen, so dass ein Vorbeigehen auf dem Bürgersteig überhaupt nicht möglich war. Überhaupt ist es im Vergleich zu vor drei Jahren wesentlich leerer. Gut für uns, ist aber immer noch sehr voll.

Jetzt aber erst einmal ins Bett. Morgen wartet bereits ein neuer, anstrengender Tag.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Heute geht es nach Vegas. Endlich verspricht der nächste Etappenort etwas Wärme. Frühstück gibt es ab 7:00 Uhr. Wieder ein unerwartetes Frühstück. Auf der Hotelseite und bei Bookings stand nichts von Frühstück. Lassen uns diesmal wieder überraschen: Es ist ein Hot-Breakfast. Es wird bei Wildcat Willies serviert. Also schnell die Koffer in das Auto geladen, aus dem Hotel ausgecheckt und ab zum Frühstück. Vom Steak bis zu Pancakes ist auf der Karte alles vorhanden. Jeannette nimmt ein Fruit Parfait, ich bin etwas mutiger und nehme Baja Sunrise. Kaffee gibt es frisch gebrüht als Refill dazu. Schmeckt wirklich nicht schlecht oder wie die Amerikaner sagen: Not bad.

Wir haben etwas Geld in der Urlaubskasse übrig bzw. wir waren sparsamer als vor der Reise angenommen. Also haben wir beschlossen uns in Las Vegas sogenannte Activity Tracker zu kaufen. Haben uns natürlich schon die Tage vor Las Vegas im Internet kundig gemacht. Jeannette möchte den Fitbit Charge HR probieren, ich habe mich für den Garmin Vivoactive HR Bundle entschieden. Den Laden unseres Vertrauens haben wir im Internet auch entdeckt: REI (Nein, nicht das aus der Tube sondern Recreational Equipment, Inc. – sowas wie Globetrotter). In Vegas gibt es zwei Läden. Also erst einmal zu dem REI, der direkt auf dem Weg zum Hotel liegt.

Nach zwei Stunden Autofahrt kommen wir am Outdoor-Laden an. Hinein in das Urlaubsglück. Tracker auch sofort gefunden. Erste Überraschung: Es liegen nur Dummys aus. Ausprobieren am lebenden Objekt ist nicht machbar. Also Fachverkäufer geschnappt. Freundlich aber unwissend. Auf die Frage, ob die Tracker auf Metrische Einheit eingestellt werden können: This is a good question. Deutsche Sprache? Gleiche Antwort. Er fragt alle Kollegen, von denen die meisten auch so einen Tracker am Handgelenk tragen, ob jemand Erfahrung mit Trackern hat. Keine Antworten. Also, er verspricht sich schlau zu machen, während wir im Laden rumstöbern. Nach zehn Minuten treffen wir ihn wieder und er ist genauso schlau wie vorher.

Wir kürzen die Sache ab: Rückgabe kein Problem, wir würden beide kaufen. Ich Vivoactive Bundle in Schwarz, Jeannette Fitbit Charge HR. An der Kasse die zweite Überraschung: Der Preis für mein Garmin ist 50$ zu billig. Der Dussel, er hat den Garmin in weiß ohne HR gebracht. Er geht und kommt mit einer neuen Verpackung wieder: Bundle in weiß. Geht zum zweiten Mal und kommt ohne Tracker wieder. Nicht da in schwarz.

Auf Nachfrage ist er sehr bemüht und ruft in der anderen Filiale an. Hält mit dem Kollegen am anderen Ende der Strippe noch einen kleinen Smalltalk. Ein Gerät sei noch da und ist für uns zurückgelegt. Kaufen also den Fitbit hier und fahren 30 Minuten zur zweiten Filiale. Nach Jim gefragt (er soll der Fachmann für Tracker sein). Kann sich noch gut an das Gespräch erinnern. Auf die Frage nach den Metrischen Einheiten: Er glaubt ja, ist sich auch zu 99% sicher beim Garmin, ist ja schließlich eine weltweit operierende Firma. Bei Fitbit (gibt es auch weltweit) glaubt er nicht. Fragt noch einen Kollegen: Selbe Antwort.

Zum Garmin durchsucht er 20 Minuten das Internet und kommt zu keinem Ergebnis. Es müsste gehen, er ist sich aber nicht 100% sicher. Also Kollegin nach der Garmin Hotline gefragt, sie hatte doch mal so eine geheime Nummer. Kurz gesucht und gefunden. Also geheime Nummer angerufen: Falsche Abteilung. Verbunden mit der normalen Hotline. Auf die Frage nach den Einheiten: Müsste gehen, Spracheinstellungen: Er schaut in seinem Programm nach: German kann er nicht finden. (Anmerkung: Konnte er auch nicht, Spracheinstellung heißt: Deutsch. Was für eine Fachhotline. Da sind wohl alle gleich). Ich mache es kurz: Nach 30 Minuten Suchen im Internet; parallel mit der Hotline telefonieren und ansehen von YouTube Videos ohne Ton kommen wir zu folgendem Ergebnis: Ich kaufe das Ding, wenn es nicht funzt bringen wir alles wieder zurück.

Fazit: Verkäufer war wieder sehr bemüht, aber leider auch nicht so kundig. Da bin von Globetrotter besseres gewöhnt.

Also raus und erst einmal einen Kaffee trinken. Nach diesen guten Erfahrungen geht es jetzt zum Abkühlen in das Las Vegas Premium Outlet Süd. Hier sind 140 Outlet Stores auf einem Haufen. Als erstes holen wir die Rabatt-Coupons ab. Jetzt geht es nach System Geschäft für Geschäft voran. Bei Columbia werden wir fündig: Neue Wanderhosen für Schatzi und mich. Kaufen vier und das billigste Stück ist kostenlos. Wieder Geld in der Urlaubskasse gespart. Aber wir wollten bei dieser Reise ja auch einkaufen, haben unsere Koffer extra nicht so voll mitgenommen.

Eine neue Badehose für mich fällt auch noch bei O´Neill ab. Die alte ist leider etwas zu groß. Ansonsten, sparen wir nicht weiter. Im Küchenladen entdecken wir die 15“-Gusseisenpfanne, die wir eigentlich kaufen wollen. Das Ding ist jedoch schon ohne Kochgut so schwer, dass man sich einen Bruch hebt. Ich denke an meinen Rücken und wir beschließen, bei unseren eigenen Pfannen zu bleiben. Jeder noch schnell einen Slice Pizza im Food-Court gegessen und es geht auch schon zum Hotel Merriott’s Grand Chateau. Über Las Vegas kann jeder denken was er möchte, aber Service wird hier groß geschrieben. Auto wird weggebracht, die Koffer finden ihren Weg auf das Zimmer, ohne dass der Gast auch nur Hand anlegen muss. Dies ist das erste Mal auf der Reise, dass uns dies passiert.

Unser Zimmer ist im 24. Stock mit Ausblick auf den Strip, fast so groß wie unsere Wohnung und mit kompletter Küche ausgestattet. Da lässt es sich verschmerzen, dass diesmal kein Frühstück dabei ist. Noch schnell den Pool angeschaut (Ist auf dem Dach im 38. Stock). Da hat Jeannette wieder ganze Arbeit geleistet.

Las Vegas | Hotelzimmer im Merriott’s Grand Chateau

Als erstes wird die Waschmaschine von Jeannette mit unseren getragenen Klamotten der letzten 17 Tage gefüttert. Ab morgen können wir wieder saubere Schlüpper tragen.

Anschließend suchen wir einen Supermarkt, und gehen für das Abendbrot und das Frühstück einkaufen. Leckeres Amerikanisch Toast, getoastet ist es sogar essbar. Zum Abendbrot gibt es Pizza. Beim Abendbrot richten wir noch unsere neuen Tracker ein: Bei beiden ist es kein Problem. Sind auf Deutsch und arbeiten mit den metrischen Einheiten. Hat uns insgesamt zehn Minuten gekostet. Da fragen wir uns, ob wir nicht als Outdoor-Verkäufer unser Geld verdienen sollten. Fachwissen wäre auf jeden Fall da. Nach erfolgreicher Arbeit gehen wir noch schnell auf den Strip.

Las Vegas | Eiffelturm vor dem Hotel Paris Las Vegas

Wir laufen durch alle Hotels und Casinos. Im ersten Hotel kaufen wir für Jeannette noch schnell eine Kette. Wieder gespart. Las Vegas bei Nacht hat schon was. All die Lichter, Menschen und Werbung, überall Musik, Restaurants und Kärtchenverteiler (Für Begleitservice), Spieltische und Geschäfte. Hat seinen eigenen Charme. Einfach toll.

Las Vegas | Shoppingcenter Miracle Mile

Auf dem Rückweg kommen wir am Hotel Bellagio vorbei. Die Wassershow Fountains of Bellagio beginnt gerade. Wir bekommen direkt einen Platz in der ersten Reihe und lassen uns von der Show verzaubern.

Las Vegas | Wassershow Fountains of Bellagio

Rückblick: An gleicher Stelle vor drei Jahren war daran überhaupt nicht zu denken, da standen die Menschen vor der Wassershow in 20 Reihen, so dass ein Vorbeigehen auf dem Bürgersteig überhaupt nicht möglich war. Überhaupt ist es im Vergleich zu vor drei Jahren wesentlich leerer. Gut für uns, ist aber immer noch sehr voll.

Jetzt aber erst einmal ins Bett. Morgen wartet bereits ein neuer, anstrengender Tag.