Wir sind wieder früh beim Frühstück. Der Frühstücksraum ist heute bereits gut gefüllt. Sehen alle nach Gechäftsreise aus (Projekte, Projekte). Diesmal nehmen wir einen Tisch mit Stühlen. Gestern hatten wir uns für einen Tisch mit Sesseln entschieden. Das war eindeutig die falsche Wahl. Gefühlt saßen wir so tief, dass unser Mund auf Höhe der Tischplatte war.

Schatzi nimmt heute ein Brot mit Avocado, ich bleibe bei dem Spanischen Omelette. Nach dem Frühstück holen wir unsere Sachen aus dem Zimmer und machen uns auf dem Weg zur Bushaltestelle. Diese ist keine zwei Minuten vom Hotel entfernt. Die EMT (Empresa Municipal de Transports) betreibt rund 60 Stadtlinien. Wir nehmen die Linie 35 zur Haltestelle Ciutat de la Justícia. Beim Einsteigen sagen wir dem Fahrer, dass wir zwei Tickets benötigen. Er druckt sie aus und sagt, wir sollen uns hinsetzen, bezahlen müssen wir nicht. Auch gut.

Wir steigen bei 26°C aus und laufen durch den Stadtteil der Künste und der Wissenschaften. Das moderne Wahrzeichen der Stadt liegt im trockengelegten Flussbett des Turia. In den 1990 Jahren begann der Umbau des Turiaflussbettes in eine sieben Kilometer lange Park- und Freizeitanlage. Am 16. April 1998 wurde der Stadtteil mit der Eröffnung des L’Hemisfèric feierlich eingeweiht. Der gesamte Komplex wurde von den spanischen Architekten Santiago Calatrava und Félix Candela entworfen.

Wir laufen zuerst in Richtung L’Oceanogràfic. Der ganze Bereich bildet mit seinem futuristischen Design eine spektakuläre Verbindung zwischen moderner Ästhetik und dem weitläufigen Gelände des ehemaligen Flussbetts. Die umgebenden Wasserbecken sollen an das frühere Flussbett erinnern. Alles wunderschön und ästhetisch.

Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften
Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften

Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften
Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften

Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften
Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften

Schatzi möchte unbedingt in das L’Oceanogràfic. Es ist mit 110.000 m² das größte Aquarium Europas. Wir bezahlen den Eintritt und nehmen auch zwei Audioführer mit. Es gibt sie sogar auf deutsch. Wir werden gleich auf die Delfin-Show hingewiesen, die um 11:45 Uhr beginnt. Sie findet im Ágora del Mar statt und wir sollten ca. 20 Minuten früher hingehen, um bessere Plätze zu bekommen. Wenn sie das jedem Gast sagen, dann kommen alle 20 Minuten früher und die Platzwahl ist wieder eingeschränkt.

Wir laufen erst zu den Seerobben und anschließend zu den Flamingos.

Valencia | Aquarium | Flamingos
Valencia | Aquarium | Flamingos

Jetzt machen wir uns auf den Weg zu den Delfinen. Als wir ankommen, sehen wir, wie riesig das Delfinarium ist. Es verfügt über fünf Becken, ausgelegt für 30 Delfine. 1500 Zuschauer finden bei Vorführungen Platz. Die Becken fassen ca. 26 Millionen Liter Wasser und sind bis zu 10,50 Meter tief. Es ist eines der größten der Welt. Wir freuen uns auf die Vorführung, sehen die Haltung von Delfinen für die reine Präsentation allerdings sehr kritisch. Selbst bei dieser Größe der Becken stellt sich die Frage, ob die Tiere hier artgerecht gehalten werden können. Ich mache bei der Vorführung so um die 450 Fotos. Die Erklärungen bei der Show, die ja auch der Bildung dienen soll, findet natürlich, wie nicht anders erwartet, ausschließlich auf Spanisch statt.

Valencia | Aquarium | Delfinarium
Valencia | Aquarium | Delfinarium

Valencia | Aquarium | Delfinarium
Valencia | Aquarium | Delfinarium

Valencia | Aquarium | Delfinarium
Valencia | Aquarium | Delfinarium

Nach der Show verlassen wir das Delfinarium mit gemischten Gefühlen. Wir laufen jetzt zur Arktis und Antarktis. Hier befinden sich die Weißwale (Belugas) und die Pinguine.

Valencia | Aquarium | Pinguine
Valencia | Aquarium | Pinguine

Valencia | Aquarium | Pinguin
Valencia | Aquarium | Pinguin

Dann geht es wieder nach unten. Zuerst kommen toll präsentierte Quallen und dann kommen Korallenriffe. Eines ist, laut Erklärung unseres Audioguides komplett natürlich und braucht zwar intensive Kontrollen, ist aber eigentlich komplett im Gleichgewicht. Wunderschön anzusehen, aber ganz schlecht zu fotografieren, da sehr dunkel.

Unser letzte Halt ist der Haifischtunnel. Wir laufen durch einen 70 Meter langen Glastunnel durch ein riesiges Aquarium. Überall schwimmen Haie, Rochen, Mantas und andere Fische und wir stehen mittendrin. Beeindruckend.

Valencia | Aquarium | Haifischtunnel
Valencia | Aquarium | Haifischtunnel

Unser Fazit zum L’Oceanogràfic: Sehr weitläufig, viele Informationen nur auf Spanisch und die Delfinshow hinterläßt bei uns einen zwiespältigen Eindruck. Ein Besuch lohnt trotzdem auf jeden Fall. Als wir das Aquarium verlassen, hat sich die Temperatur bei 30°C eingependelt. Wir laufen jetzt zur Buslinie 95. Wir wollen uns noch die Kirche San Nicolás, die Sixtinische Kapelle Valencias ansehen. Der Bus kommt auch gleich, wieder bekommen wir unsere Fahrscheine ohne zu bezahlen.

Als wir Aussteigen, fällt uns zuerst die Silhouette des Stadttores ins Auge. Wir wollten es noch besichtigen, falls es passt. Passt!

Valencia | Torres de Serrano
Valencia | Torres de Serrano

Durch kleine Gässchen laufen wir Richtung Kirche San Nicolas. Der Eingang ist sehr unscheinbar in einem schmalen Durchgang. Wir kaufen Tickets und werden darauf hingewiesen, dass um 15:00 Uhr die Lightshow beginnt. Wir können die Zeit mit dem Audioguide zur Kirche überbrücken. Den gibt es wenigstens auf Englisch. Wir betreten das Gebäude und sind sehr beeindruckt. Tatsächlich haben wir außer der Sixtinischen Kapelle keine so prachtvollen Fresken in einer Kirche gesehen. Sie sind auch erst kürzlich gereinigt und von jahrhundertealten Rußschichten befreit worden. Wir fragen uns allerdings, was eine Lightshow noch verbessern könnte und sind gespannt. Pünktlich um 15:00 Uhr beginnt das Spektakel. Es ist ein wenig anstrengend zuzusehen, da man ständig den Kopf in den Nacken legen muß. Die Laser zeichnen das Kreuzrippengewölbe nach oder heben einzelne Fresken hervor. Das ist ganz nett anzusehen. Dann wird es schwierig, es werden Blumenranken über die Fresken gelegt. Das ist dann doch sehr kitschig und hat diese wundervolle Kirche eigentlich nicht nötig.

Valencia | Kirche San Nicolas
Valencia | Kirche San Nicolas

Wir verlassen die Kirche und beschließen zurück zum Hotel zu laufen. Wir wollen uns kurz frisch machen umd dann noch mal zum Mercat Colon um diesmal etwas herzhaftes zu Abend zu essen.

Dort angekommen (es ist mittlerweile 18:00 Uhr) sind wir erst einmal etwas ratlos. In allen Restaurant sitzen Menschen mit Getränken, niemand isst etwas. Wir fragen uns, ob das Küchenpersonal überhaupt schon anwesend ist. Im letzten Lokal trägt der Kellner etwas durch die Gegend, das wie Mini-Hamburger aussieht. Also, nichts wie rein. Wir bestellen einen Aperol und ein Valenzianisches Bier sowie einen Hamburger (gibt´s auch in groß) und einmal Gambas und Patatas Bravas. Es kommen die Karoffeln mit sehr leckerer Aioli und der Hamburger. Keine Gambas. Auf Nachfrage sagt uns der Kellner, dass sie aus seien. Danke für die Info. Schatzi bestellt dann noch einen Mini-Burger.

So gesättigt geht es zurück zum Hotel. Ich schreibe am Blog und Schatzi ist noch in Shopping-Laune und geht noch mal vor die Tür. Ist aber nicht erfolgreich.

Morgen geht es weiter nach Madrid, auf dem Weg dorthin wollen wir noch ein paar kleinere Orte mitnehmen.

Wir sind wieder früh beim Frühstück. Der Frühstücksraum ist heute bereits gut gefüllt. Sehen alle nach Gechäftsreise aus (Projekte, Projekte). Diesmal nehmen wir einen Tisch mit Stühlen. Gestern hatten wir uns für einen Tisch mit Sesseln entschieden. Das war eindeutig die falsche Wahl. Gefühlt saßen wir so tief, dass unser Mund auf Höhe der Tischplatte war.

Schatzi nimmt heute ein Brot mit Avocado, ich bleibe bei dem Spanischen Omelette. Nach dem Frühstück holen wir unsere Sachen aus dem Zimmer und machen uns auf dem Weg zur Bushaltestelle. Diese ist keine zwei Minuten vom Hotel entfernt. Die EMT (Empresa Municipal de Transports) betreibt rund 60 Stadtlinien. Wir nehmen die Linie 35 zur Haltestelle Ciutat de la Justícia. Beim Einsteigen sagen wir dem Fahrer, dass wir zwei Tickets benötigen. Er druckt sie aus und sagt, wir sollen uns hinsetzen, bezahlen müssen wir nicht. Auch gut.

Wir steigen bei 26°C aus und laufen durch den Stadtteil der Künste und der Wissenschaften. Das moderne Wahrzeichen der Stadt liegt im trockengelegten Flussbett des Turia. In den 1990 Jahren begann der Umbau des Turiaflussbettes in eine sieben Kilometer lange Park- und Freizeitanlage. Am 16. April 1998 wurde der Stadtteil mit der Eröffnung des L’Hemisfèric feierlich eingeweiht. Der gesamte Komplex wurde von den spanischen Architekten Santiago Calatrava und Félix Candela entworfen.

Wir laufen zuerst in Richtung L’Oceanogràfic. Der ganze Bereich bildet mit seinem futuristischen Design eine spektakuläre Verbindung zwischen moderner Ästhetik und dem weitläufigen Gelände des ehemaligen Flussbetts. Die umgebenden Wasserbecken sollen an das frühere Flussbett erinnern. Alles wunderschön und ästhetisch.

Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften
Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften

Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften
Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften

Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften
Valencia | Stadt der Künste und Wissenschaften

Schatzi möchte unbedingt in das L’Oceanogràfic. Es ist mit 110.000 m² das größte Aquarium Europas. Wir bezahlen den Eintritt und nehmen auch zwei Audioführer mit. Es gibt sie sogar auf deutsch. Wir werden gleich auf die Delfin-Show hingewiesen, die um 11:45 Uhr beginnt. Sie findet im Ágora del Mar statt und wir sollten ca. 20 Minuten früher hingehen, um bessere Plätze zu bekommen. Wenn sie das jedem Gast sagen, dann kommen alle 20 Minuten früher und die Platzwahl ist wieder eingeschränkt.

Wir laufen erst zu den Seerobben und anschließend zu den Flamingos.

Valencia | Aquarium | Flamingos
Valencia | Aquarium | Flamingos

Jetzt machen wir uns auf den Weg zu den Delfinen. Als wir ankommen, sehen wir, wie riesig das Delfinarium ist. Es verfügt über fünf Becken, ausgelegt für 30 Delfine. 1500 Zuschauer finden bei Vorführungen Platz. Die Becken fassen ca. 26 Millionen Liter Wasser und sind bis zu 10,50 Meter tief. Es ist eines der größten der Welt. Wir freuen uns auf die Vorführung, sehen die Haltung von Delfinen für die reine Präsentation allerdings sehr kritisch. Selbst bei dieser Größe der Becken stellt sich die Frage, ob die Tiere hier artgerecht gehalten werden können. Ich mache bei der Vorführung so um die 450 Fotos. Die Erklärungen bei der Show, die ja auch der Bildung dienen soll, findet natürlich, wie nicht anders erwartet, ausschließlich auf Spanisch statt.

Valencia | Aquarium | Delfinarium
Valencia | Aquarium | Delfinarium

Valencia | Aquarium | Delfinarium
Valencia | Aquarium | Delfinarium

Valencia | Aquarium | Delfinarium
Valencia | Aquarium | Delfinarium

Nach der Show verlassen wir das Delfinarium mit gemischten Gefühlen. Wir laufen jetzt zur Arktis und Antarktis. Hier befinden sich die Weißwale (Belugas) und die Pinguine.

Valencia | Aquarium | Pinguine
Valencia | Aquarium | Pinguine

Valencia | Aquarium | Pinguin
Valencia | Aquarium | Pinguin

Dann geht es wieder nach unten. Zuerst kommen toll präsentierte Quallen und dann kommen Korallenriffe. Eines ist, laut Erklärung unseres Audioguides komplett natürlich und braucht zwar intensive Kontrollen, ist aber eigentlich komplett im Gleichgewicht. Wunderschön anzusehen, aber ganz schlecht zu fotografieren, da sehr dunkel.

Unser letzte Halt ist der Haifischtunnel. Wir laufen durch einen 70 Meter langen Glastunnel durch ein riesiges Aquarium. Überall schwimmen Haie, Rochen, Mantas und andere Fische und wir stehen mittendrin. Beeindruckend.

Valencia | Aquarium | Haifischtunnel
Valencia | Aquarium | Haifischtunnel

Unser Fazit zum L’Oceanogràfic: Sehr weitläufig, viele Informationen nur auf Spanisch und die Delfinshow hinterläßt bei uns einen zwiespältigen Eindruck. Ein Besuch lohnt trotzdem auf jeden Fall. Als wir das Aquarium verlassen, hat sich die Temperatur bei 30°C eingependelt. Wir laufen jetzt zur Buslinie 95. Wir wollen uns noch die Kirche San Nicolás, die Sixtinische Kapelle Valencias ansehen. Der Bus kommt auch gleich, wieder bekommen wir unsere Fahrscheine ohne zu bezahlen.

Als wir Aussteigen, fällt uns zuerst die Silhouette des Stadttores ins Auge. Wir wollten es noch besichtigen, falls es passt. Passt!

Valencia | Torres de Serrano
Valencia | Torres de Serrano

Durch kleine Gässchen laufen wir Richtung Kirche San Nicolas. Der Eingang ist sehr unscheinbar in einem schmalen Durchgang. Wir kaufen Tickets und werden darauf hingewiesen, dass um 15:00 Uhr die Lightshow beginnt. Wir können die Zeit mit dem Audioguide zur Kirche überbrücken. Den gibt es wenigstens auf Englisch. Wir betreten das Gebäude und sind sehr beeindruckt. Tatsächlich haben wir außer der Sixtinischen Kapelle keine so prachtvollen Fresken in einer Kirche gesehen. Sie sind auch erst kürzlich gereinigt und von jahrhundertealten Rußschichten befreit worden. Wir fragen uns allerdings, was eine Lightshow noch verbessern könnte und sind gespannt. Pünktlich um 15:00 Uhr beginnt das Spektakel. Es ist ein wenig anstrengend zuzusehen, da man ständig den Kopf in den Nacken legen muß. Die Laser zeichnen das Kreuzrippengewölbe nach oder heben einzelne Fresken hervor. Das ist ganz nett anzusehen. Dann wird es schwierig, es werden Blumenranken über die Fresken gelegt. Das ist dann doch sehr kitschig und hat diese wundervolle Kirche eigentlich nicht nötig.

Valencia | Kirche San Nicolas
Valencia | Kirche San Nicolas

Wir verlassen die Kirche und beschließen zurück zum Hotel zu laufen. Wir wollen uns kurz frisch machen umd dann noch mal zum Mercat Colon um diesmal etwas herzhaftes zu Abend zu essen.

Dort angekommen (es ist mittlerweile 18:00 Uhr) sind wir erst einmal etwas ratlos. In allen Restaurant sitzen Menschen mit Getränken, niemand isst etwas. Wir fragen uns, ob das Küchenpersonal überhaupt schon anwesend ist. Im letzten Lokal trägt der Kellner etwas durch die Gegend, das wie Mini-Hamburger aussieht. Also, nichts wie rein. Wir bestellen einen Aperol und ein Valenzianisches Bier sowie einen Hamburger (gibt´s auch in groß) und einmal Gambas und Patatas Bravas. Es kommen die Karoffeln mit sehr leckerer Aioli und der Hamburger. Keine Gambas. Auf Nachfrage sagt uns der Kellner, dass sie aus seien. Danke für die Info. Schatzi bestellt dann noch einen Mini-Burger.

So gesättigt geht es zurück zum Hotel. Ich schreibe am Blog und Schatzi ist noch in Shopping-Laune und geht noch mal vor die Tür. Ist aber nicht erfolgreich.

Morgen geht es weiter nach Madrid, auf dem Weg dorthin wollen wir noch ein paar kleinere Orte mitnehmen.