Reise | Cabrio  •  Wasserfall

Gestern Abend hatten wir nach dem Abendessen noch ein nettes Gespräch mit dem Besitzer des Hotels. Sein Hobby sind Oldtimer und er organisiert auch Ausfahrten mit eben diesen. Er hat uns nach dem Gespräch eine sehr schöne Route für Cabrios ausgedruckt. Diese sind wir dann heute nach dem Frühstück gefahren

Um 09:00 Uhr beginnt unsere Ausfahrt. Zuerst fahren wir über den Albergpass nach St. Christoph. Hinter St. Christoph biegen wir Richtung Warth auf die Flexenstraße ab. Wir fahren durch eine wundervolle Galerie aus dem Jahre 1897. Da wir offen durch die Galerie fahren, riechen wir das Holz und sehen die alte Holzkonstruktion des Daches.

Flexengalerie | Die Flexenpassstraße führt von Lech und Zürs über den Flexenpass und durch die Flexengalerie

Direkt im Anschluss überqueren wir den Flexenpass mit 1773 Meter Höhe.

Kurvernreiche Straße | Bei diesen kurvernreichen Straßen macht das Fahren mit unserem Auto richtig Spaß

Als erstes durchfahren wir Zürs. Hier treffen sich im Winter die „Schönen und Reichen“ zum Skifahren. Im Sommer sind alle Hotels geschlossen und wir sehen weder Schöne noch Reiche. Der nächste Ort ist Lech. Hier tobt auch im Sommer das wilde Rentnerleben. Also vorsichtig durchfahren, es gibt keine Punkte für das Abräumen von Rentnern (Mein Schatzi hegt einen Groll gegen Leute in „Beigen-Rentner-Jacken“).

Die weitere Fahrt verläuft parallel zur Lech bis nach Warth ohne besondere Vorkommnisse. Einzig seien die grandiosen Ausblicke erwähnt, die uns immer wieder zum Anhalten zwingen.

Von Warth fahren wir über die Hochtannenbergpassstraße und den Hochtannenbergpass (1679 Meter) nach Schröcken. Damit sind wir die drei großen Panoramastraßen in Vorarlberg gefahren (Hochtannenbergpassstraße, Flexenstraße und Silvretta-Hochalpenstraße). Ab dem Hochtannenbergpass beginnt der Bregenzer Wald, durch den wir jetzt fahren.

Die Fahrt bis zum Ort Au verläuft immer an der Bregenzerach entlang. Von Au fahren wir durch das Argental, eine serpentinenreiche und schmale Straße hoch zum Faschinajoch (1487 Meter). Hier, so sagte gestern der Besitzer, könne man gut essen. Wir halten also auf dem großen Parkplatz an und stellen fest, dass es zum Essen etwas zu früh ist. Als Alternative können wir auch Wanderung machen. Zum Glück ist mein Schatzi immer gut mit Reiseführen ausgestattet und schlägt stattdessen eine Wanderung in Marul vor (Wald-Erlebnispfad).

Gesagt getan, wir fahren nach Marul und weichen etwas von der geplanten Strecke ab. Vom Faschinajoch geht die Fahrt über Fontanella, Sonntag (komischer Name für einen Ort) und Plazera nach Marul.

Marul | Eingang zum Walderlebnispfad

Auf dem Parkplatz machen wir uns wanderfein (Wanderschuhe, „Shaun-das-Schaf-Hemd“) und beginnen die Wanderung. Für uns Stadtkinder ist der Pfad sehr lehrreich und konfrontiert uns direkt mit unseren Bildungslücken im Bereich Natur.

Wir laufen die große Route mit einer Länge von 5,6 km. Vorbei an der Klanghütte (verschiedene Holzinstrumente), machen wir einen Abstecher zum „Gitzihimmel“.

Wasserfall Gitzihimmel | Jeannette & Dirk vor dem Wasserfall

Dieser steile Anstieg führt direkt bis oberhalb des großen Wasserfalls, wo wir dann, nach erfolgreichem und schweißtreibendem Aufstieg, eine Rast einlegen und den Wasserfall bewundern. Nach dem Essen machen wir noch einige Fotos und wagen uns an den Abstieg. Glücklich unten angekommen (Das mein Schatz beim Aufstieg ausgerutscht ist und sich das Knie etwas aufgeschlagen hat, wollte ich gar nicht erwähnen. Es war aber auch sehr feucht und glitschig) folgen wir weiter dem Pfad. Es geht vorbei am Wasserfall (diesmal unterhalb), Picknick-Plätzen und über eine Hängebrücke zurück zum Ausgangspunkt.

Wasserfall Marul
** Walderlebnispfad ** | Jeannette auf der Hängebrücke

Kurz vor dem Erreichen des Autos machen wir in einem Gasthaus halt. Mein Schatz ißt einen Cup-Dänemark und trinkt einen „Sturm“. Ich esse einen Topfenstrudel und trinke eine Spezi. Alles wieder sehr lecker. Die Rückfahrt geht über Ludesch, Bludenz, Dalaas und den Arbergpass zurück nach St. Anton.

Heute schon wieder eine Abweichung der täglichen Routine: Keine Sauna aber Abendbrot (heute wird gegrillt).

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Gestern Abend hatten wir nach dem Abendessen noch ein nettes Gespräch mit dem Besitzer des Hotels. Sein Hobby sind Oldtimer und er organisiert auch Ausfahrten mit eben diesen. Er hat uns nach dem Gespräch eine sehr schöne Route für Cabrios ausgedruckt. Diese sind wir dann heute nach dem Frühstück gefahren

Um 09:00 Uhr beginnt unsere Ausfahrt. Zuerst fahren wir über den Albergpass nach St. Christoph. Hinter St. Christoph biegen wir Richtung Warth auf die Flexenstraße ab. Wir fahren durch eine wundervolle Galerie aus dem Jahre 1897. Da wir offen durch die Galerie fahren, riechen wir das Holz und sehen die alte Holzkonstruktion des Daches.

Flexengalerie | Die Flexenpassstraße führt von Lech und Zürs über den Flexenpass und durch die Flexengalerie

Direkt im Anschluss überqueren wir den Flexenpass mit 1773 Meter Höhe.

Kurvernreiche Straße | Bei diesen kurvernreichen Straßen macht das Fahren mit unserem Auto richtig Spaß

Als erstes durchfahren wir Zürs. Hier treffen sich im Winter die „Schönen und Reichen“ zum Skifahren. Im Sommer sind alle Hotels geschlossen und wir sehen weder Schöne noch Reiche. Der nächste Ort ist Lech. Hier tobt auch im Sommer das wilde Rentnerleben. Also vorsichtig durchfahren, es gibt keine Punkte für das Abräumen von Rentnern (Mein Schatzi hegt einen Groll gegen Leute in „Beigen-Rentner-Jacken“).

Die weitere Fahrt verläuft parallel zur Lech bis nach Warth ohne besondere Vorkommnisse. Einzig seien die grandiosen Ausblicke erwähnt, die uns immer wieder zum Anhalten zwingen.

Von Warth fahren wir über die Hochtannenbergpassstraße und den Hochtannenbergpass (1679 Meter) nach Schröcken. Damit sind wir die drei großen Panoramastraßen in Vorarlberg gefahren (Hochtannenbergpassstraße, Flexenstraße und Silvretta-Hochalpenstraße). Ab dem Hochtannenbergpass beginnt der Bregenzer Wald, durch den wir jetzt fahren.

Die Fahrt bis zum Ort Au verläuft immer an der Bregenzerach entlang. Von Au fahren wir durch das Argental, eine serpentinenreiche und schmale Straße hoch zum Faschinajoch (1487 Meter). Hier, so sagte gestern der Besitzer, könne man gut essen. Wir halten also auf dem großen Parkplatz an und stellen fest, dass es zum Essen etwas zu früh ist. Als Alternative können wir auch Wanderung machen. Zum Glück ist mein Schatzi immer gut mit Reiseführen ausgestattet und schlägt stattdessen eine Wanderung in Marul vor (Wald-Erlebnispfad).

Gesagt getan, wir fahren nach Marul und weichen etwas von der geplanten Strecke ab. Vom Faschinajoch geht die Fahrt über Fontanella, Sonntag (komischer Name für einen Ort) und Plazera nach Marul.

Marul | Eingang zum Walderlebnispfad

Auf dem Parkplatz machen wir uns wanderfein (Wanderschuhe, „Shaun-das-Schaf-Hemd“) und beginnen die Wanderung. Für uns Stadtkinder ist der Pfad sehr lehrreich und konfrontiert uns direkt mit unseren Bildungslücken im Bereich Natur.

Wir laufen die große Route mit einer Länge von 5,6 km. Vorbei an der Klanghütte (verschiedene Holzinstrumente), machen wir einen Abstecher zum „Gitzihimmel“.

Wasserfall Gitzihimmel | Jeannette & Dirk vor dem Wasserfall

Dieser steile Anstieg führt direkt bis oberhalb des großen Wasserfalls, wo wir dann, nach erfolgreichem und schweißtreibendem Aufstieg, eine Rast einlegen und den Wasserfall bewundern. Nach dem Essen machen wir noch einige Fotos und wagen uns an den Abstieg. Glücklich unten angekommen (Das mein Schatz beim Aufstieg ausgerutscht ist und sich das Knie etwas aufgeschlagen hat, wollte ich gar nicht erwähnen. Es war aber auch sehr feucht und glitschig) folgen wir weiter dem Pfad. Es geht vorbei am Wasserfall (diesmal unterhalb), Picknick-Plätzen und über eine Hängebrücke zurück zum Ausgangspunkt.

Wasserfall Marul
** Walderlebnispfad ** | Jeannette auf der Hängebrücke

Kurz vor dem Erreichen des Autos machen wir in einem Gasthaus halt. Mein Schatz ißt einen Cup-Dänemark und trinkt einen „Sturm“. Ich esse einen Topfenstrudel und trinke eine Spezi. Alles wieder sehr lecker. Die Rückfahrt geht über Ludesch, Bludenz, Dalaas und den Arbergpass zurück nach St. Anton.

Heute schon wieder eine Abweichung der täglichen Routine: Keine Sauna aber Abendbrot (heute wird gegrillt).