Spanien 2026 Tag 20 - Far del Cap de Creus, Begur & Mas Nou
Nach dem Aufstehen packen wir zuerst unsere Koffer. Wir gehen wieder zum Kaffee Rambla cultura artesana. Allerdings essen wir heute kein Avocado-Toast sondern, Schatzi nimmt ein Croissant und ich eine Brotstange mit Käse und Kochschinken.
Wir laufen zum Parkhaus und holen das Auto. Der Parkplatz, der für das Hotel reserviert ist, ist von einem Lieferanten belegt. Ich quetsche mich daneben und wir holen unsere Koffer und beladen das Auto.
Jetzt geht es Richtung Far del Cap de Creus. Als wir losfahren, sehen wir, dass die Polizei schon wieder Straßensperren aufstellt. Also nichts wie weg.
Wir brauchen bis zum Cap de Creus knapp zwei Stunden. Auf den letzten Kilometern durch das Naturschutzgebiet gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 Km/h. Auf der ganzen Fahrt regnet es in Strömen, dann kommt wieder die Sonne durch, anschließend regnet es wieder. Als wir am Cap de Creus ankommen, hat der Regen nachgelassen. Allerdings ist es hier so windig, dass ein ruhiges Stehen nicht möglich ist. Von einer Gruppe Motorradfahrern ist eine große Maschine durch den Wind umgekippt.
Wir kämpfen uns durch den Wind und bewundern die Aussicht.
Wir fahren weiter nach Begur. Hier ist unsere Vorstellung, einen Kaffee direkt am Strand mit Blick auf das tobende Meer zu trinken. Leider fängt es auf dem Weg wieder an zu regnen. Wir fahren trotzdem zum Platja del Racó. Als wir ankommen, ist alles so wie gewünscht: Das Meer tobt, es gibt eine Strandbar und einen Parkplatz. Leider regnet es, und die Strandbar hat schon die Saison beendet. Wir gehen trotzdem zum Strand.
Wir fahren weiter in Richtung Hapimag Mas Nou. Da der Regen immer stärker wird, nehmen wir die Autobahn. Das Ressort liegt auf der Spitze eines Berges. Das Zimmer ist noch nicht bereit, also gehen wir in das Restaurant, eine Kleinigkeit essen.
Wir bekommen ein Zimmer mit Blick auf das Meer. Einziger Wermutstropfen: Das Haus, in dem unser Zimmer ist, ist das höchstgelegene auf dem Gelände und es gibt keinen Fahrstuhl.
Wir schaffen es, unsere Koffer in das Zimmer zu bekommen und bewundern den Ausblick. Mit Sonne wäre er noch schöner. Was nicht ist, kann ja noch kommen. Für morgen haben die Wetterfrösche Sonnenschein angesagt. Wir werden es sehen. Bis jetzt haben unsere Ballonfahrer den Termin für morgen früh noch nicht abgesagt. Die haben bestimmt bessere Wetterübersichten, als wir es auf dem Smartphone-App haben.
Als erstes waschen wir unsere dreckige Wäsche. Bei der Planung war dies ein fester Bestandteil: Wäsche waschen im Hapimag. Dank deutscher Ingenieurskunst ist die Wäsche innerhalb von 80 Minuten sauber und trocken.
Am Abend gehen wir in das Restaurant und essen eine weitere Kleinigkeit. Dann geht es ab ins Bett, wir müssen morgen früh um 4:30 Uhr aufstehen.