Heute heißt es wieder früh aufstehen, allerdings nicht so früh wie gestern. Wir müssen um 9:40 Uhr bei der Höhle von San José sein. Mit dem Ticket bauen sie richtig Druck auf: Bei verspäteter Ankunft verfällt die Eintrittskarte; Umtausch oder Rückerstattung sind ausgeschlossen.

Castellón | Sonnenaufgang
Castellón | Sonnenaufgang

Um 8 Uhr sitzen wir beim Frühstück. Dafür, dass das Hotel Silken Turcosa “nur” drei Sterne hat, ist es besser als die meisten Hotels in den USA mit fünf Sternen. Auch das Frühstück ist viel besser als in den USA.

Nach dem Essen beladen wir unseren T-Rex (Danke an Jens und seine Autokorrektur für diesen schönen Spitznamen) und fahren zur Höhle. Es gibt einen riesigen kostenfreien Parkplatz. Zur Hauptsaison steppt hier bestimmt der Bär.

Wir sind rechtzeitig am Eingang der Höhle, wo schon einige Menschen warten. Pünktlich wird die Pforte geöffnet. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichen wir die Boote. Pro Boot haben 14 abenteuerlustige Platz. Die Bänke sind nicht wie bei einem Kahn im Spreewald angeordnet, sondern am Rand des Bootes, so dass wir uns gegenüber sitzen. Auf der Fahrt durch die Höhle dürfen nur Fotos gemacht werden, wenn der Guide sagt, das jetzt Fotos gemacht werden dürfen. Auf der Hinfahrt dürfen wir erst einmal keine Fotos machen. Nach ungefähr der halben Strecke legt das Boot dann an, wir steigen aus und laufen 250 Meter durch einen flachen Tunnel. Hier gibt es eigentlich nicht allzuviel zu sehen. Am Ende des Tunnels wartet unser Boot, mit dem wir die ersten 400 Meter gefahren sind, und alle steigen wieder ein.

Auf der Rückfahrt sagt der Guide dann plötzlich, das jetzt Fotos gemacht werden dürfen. Alle zücken ihr Handy, ich bin wie immer der einzige, der einen Fotoapparat hat. Auch auf dem Fluss ist nicht so viel zu sehen. Einige kleine Stalaktiten, sonst aber nichts. Mit den Höhlen in Slowenien und Italien kann sie nicht mithalten.

Höhle von San José | Krokodil
Höhle von San José | Krokodil

Höhle von San José | Weg
Höhle von San José | Weg

Höhle von San José | Boot auf dem Fluß
Höhle von San José | Boot auf dem Fluß

Höhle von San José | Boot auf dem Fluß
Höhle von San José | Boot auf dem Fluß

Höhle von San José | Stalaktiten
Höhle von San José | Stalaktiten

Wir verlassen die Höhle und trinken in der Cafetería Ca’cova noch einen Kaffee. Ziemlich stark, könnte Bären aus dem Winterschlaf erwecken. Wir machen uns auf den Weg nach Sagunt. Dort wollen wir uns das Castell de Sagunt ansehen. Wir fahren offen über die Landstraßen. So oft wie bei der Navigation nach Sagunt habe ich das Wort Kreisverkehr von der Navi-Stimme noch nie gehört. Auf der Strecke liegen gefühlt 50 Kreisverkehre. In Sagunt angekommen, gibt es gleich eine Überraschung: Die halbe Stadt ist wegen einer Sportveranstaltung gesperrt. Wir beschließen, direkt nach Valencia zu fahren. Wir nehmen wieder die Landstraßen und aus dem Navi kommt das Wort Kreisverkehr wieder sehr häufig.

Vor dem Hotel gibt es eine große Baustelle. Ich halte auf der Busspur und mache es wie die Spanier: Einfach die Warnblinker einschalten und auf Schatzi warten, die im Hotel nach dem Parkhaus fragt. Dass ich auf der Busspur stehe, interessiert keinen. Schatzi kommt zurück und sagt, dass wir einmal um den Block fahren müssen. Wir finden das Parkhaus auf Anhieb, kommt auch nicht so oft vor. Wir fahren mit dem Fahrstuhl hoch zur Rezeption. Unser Zimmer ist natürlich noch nicht fertig, wir können aber schon einmal einchecken. Bis das Zimmer fertig ist, laufen wir durch das Zentrum von Valencia.

Valencia | Eingangsportal
Valencia | Eingangsportal

Als wir zurück zum Hotel kommen, ist das Zimmer gerade freigegeben worden. Wir bekommen unsere Zimmerkarten und fragen noch nach einem Restaurant für heute Abend. Wir lassen direkt einen Platz reservieren.

Das Hotel und das Zimmer hat Schatzi wieder toll ausgesucht.

Valencia | Hotelzimmer
Valencia | Hotelzimmer

Wir packen einen Teil unserer Koffer aus und gehen um 18:00 Uhr auf die Kamikaze Terrace Sky Bar vom Hotel. Dort trinken wir leckere Cocktails und genießen das warme Wetter. Um kurz vor 20:00 Uhr machen wir uns auf den Weg und laufen die 15 Minuten zu dem Restaurant Puerta del Mar. Hier werden traditionelle Speisen serviert.

Schatzi ist etwas unglücklich, dass sie keine Jacke mitgenommen hat. In Valencia sind zwar 28°C, hier im Restaurant gefühlte 20°C. Etwas frisch. Die Temperatur erinnert uns an das Essen im Niagars Falls-View Restaurant. Dort herrschte ein ähnliche Temperatur.

Wenn wir schon in Spanien sind, dann wollen wir auch Paella essen. Wir entscheiden uns für eine Paella mit Lobster, dazu einen Spanischen Chardonnay-Wein. Leider warten wir über eine Stunde auf das Essen. Wir haben mehrmals nachgefragt und die Kellnerin sagte uns, das Paella halt 40-45 Minuten dauert. Als wir schon (immer noch hungrig) das Restaurant verlassen wollten, und dies auch lautstark verkündet haben, kam dann unser Essen sehr schnell. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Küche Probleme mit den Paella-Brennern hatte. Kann vorkommen, dass uns die Kellnerin aber dies nicht einmal auf Nachfrage sagt (haben Menschen mit Paella-Brennern hektisch durchs Lokal laufen sehen), ist etwas unglücklich.

Die Paella war sehr lecker, mit Lobster würden wir aber nicht mehr bestellen.

  1. Der Lobster kommt nur grob zerlegt auf die Paella, das Tier musste von uns mit der Zange bearbeitet werden.

  2. An einem Lobster ist halt auch nicht allzuviel Fleisch dran.

Wir haben dann noch einen Nachtisch gegessen. Als Entschädigung gab es einen katalanischen Wein: Mistela Moscatel Turís. Sehr leckerer Likörwein. Unser Dessert wurde auch mit 0€ berechnet. Wäre nicht nötig gewesen, war aber sehr nett.

Schön angesättigt laufen wir zurück zum Hotel und legen uns schlafen.

Für Morgen haben wir schon vorab Karten für die Seidenbörse gebucht. Diese ist nur acht Minuten vom Hotel entfernt. Die Seidenbörse ist ein bedeutendes gotisches Bauwerk und ein Weltkulturerbe der Unesco in Valencia.

Heute heißt es wieder früh aufstehen, allerdings nicht so früh wie gestern. Wir müssen um 9:40 Uhr bei der Höhle von San José sein. Mit dem Ticket bauen sie richtig Druck auf: Bei verspäteter Ankunft verfällt die Eintrittskarte; Umtausch oder Rückerstattung sind ausgeschlossen.

Castellón | Sonnenaufgang
Castellón | Sonnenaufgang

Um 8 Uhr sitzen wir beim Frühstück. Dafür, dass das Hotel Silken Turcosa “nur” drei Sterne hat, ist es besser als die meisten Hotels in den USA mit fünf Sternen. Auch das Frühstück ist viel besser als in den USA.

Nach dem Essen beladen wir unseren T-Rex (Danke an Jens und seine Autokorrektur für diesen schönen Spitznamen) und fahren zur Höhle. Es gibt einen riesigen kostenfreien Parkplatz. Zur Hauptsaison steppt hier bestimmt der Bär.

Wir sind rechtzeitig am Eingang der Höhle, wo schon einige Menschen warten. Pünktlich wird die Pforte geöffnet. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichen wir die Boote. Pro Boot haben 14 abenteuerlustige Platz. Die Bänke sind nicht wie bei einem Kahn im Spreewald angeordnet, sondern am Rand des Bootes, so dass wir uns gegenüber sitzen. Auf der Fahrt durch die Höhle dürfen nur Fotos gemacht werden, wenn der Guide sagt, das jetzt Fotos gemacht werden dürfen. Auf der Hinfahrt dürfen wir erst einmal keine Fotos machen. Nach ungefähr der halben Strecke legt das Boot dann an, wir steigen aus und laufen 250 Meter durch einen flachen Tunnel. Hier gibt es eigentlich nicht allzuviel zu sehen. Am Ende des Tunnels wartet unser Boot, mit dem wir die ersten 400 Meter gefahren sind, und alle steigen wieder ein.

Auf der Rückfahrt sagt der Guide dann plötzlich, das jetzt Fotos gemacht werden dürfen. Alle zücken ihr Handy, ich bin wie immer der einzige, der einen Fotoapparat hat. Auch auf dem Fluss ist nicht so viel zu sehen. Einige kleine Stalaktiten, sonst aber nichts. Mit den Höhlen in Slowenien und Italien kann sie nicht mithalten.

Höhle von San José | Krokodil
Höhle von San José | Krokodil

Höhle von San José | Weg
Höhle von San José | Weg

Höhle von San José | Boot auf dem Fluß
Höhle von San José | Boot auf dem Fluß

Höhle von San José | Boot auf dem Fluß
Höhle von San José | Boot auf dem Fluß

Höhle von San José | Stalaktiten
Höhle von San José | Stalaktiten

Wir verlassen die Höhle und trinken in der Cafetería Ca’cova noch einen Kaffee. Ziemlich stark, könnte Bären aus dem Winterschlaf erwecken. Wir machen uns auf den Weg nach Sagunt. Dort wollen wir uns das Castell de Sagunt ansehen. Wir fahren offen über die Landstraßen. So oft wie bei der Navigation nach Sagunt habe ich das Wort Kreisverkehr von der Navi-Stimme noch nie gehört. Auf der Strecke liegen gefühlt 50 Kreisverkehre. In Sagunt angekommen, gibt es gleich eine Überraschung: Die halbe Stadt ist wegen einer Sportveranstaltung gesperrt. Wir beschließen, direkt nach Valencia zu fahren. Wir nehmen wieder die Landstraßen und aus dem Navi kommt das Wort Kreisverkehr wieder sehr häufig.

Vor dem Hotel gibt es eine große Baustelle. Ich halte auf der Busspur und mache es wie die Spanier: Einfach die Warnblinker einschalten und auf Schatzi warten, die im Hotel nach dem Parkhaus fragt. Dass ich auf der Busspur stehe, interessiert keinen. Schatzi kommt zurück und sagt, dass wir einmal um den Block fahren müssen. Wir finden das Parkhaus auf Anhieb, kommt auch nicht so oft vor. Wir fahren mit dem Fahrstuhl hoch zur Rezeption. Unser Zimmer ist natürlich noch nicht fertig, wir können aber schon einmal einchecken. Bis das Zimmer fertig ist, laufen wir durch das Zentrum von Valencia.

Valencia | Eingangsportal
Valencia | Eingangsportal

Als wir zurück zum Hotel kommen, ist das Zimmer gerade freigegeben worden. Wir bekommen unsere Zimmerkarten und fragen noch nach einem Restaurant für heute Abend. Wir lassen direkt einen Platz reservieren.

Das Hotel und das Zimmer hat Schatzi wieder toll ausgesucht.

Valencia | Hotelzimmer
Valencia | Hotelzimmer

Wir packen einen Teil unserer Koffer aus und gehen um 18:00 Uhr auf die Kamikaze Terrace Sky Bar vom Hotel. Dort trinken wir leckere Cocktails und genießen das warme Wetter. Um kurz vor 20:00 Uhr machen wir uns auf den Weg und laufen die 15 Minuten zu dem Restaurant Puerta del Mar. Hier werden traditionelle Speisen serviert.

Schatzi ist etwas unglücklich, dass sie keine Jacke mitgenommen hat. In Valencia sind zwar 28°C, hier im Restaurant gefühlte 20°C. Etwas frisch. Die Temperatur erinnert uns an das Essen im Niagars Falls-View Restaurant. Dort herrschte ein ähnliche Temperatur.

Wenn wir schon in Spanien sind, dann wollen wir auch Paella essen. Wir entscheiden uns für eine Paella mit Lobster, dazu einen Spanischen Chardonnay-Wein. Leider warten wir über eine Stunde auf das Essen. Wir haben mehrmals nachgefragt und die Kellnerin sagte uns, das Paella halt 40-45 Minuten dauert. Als wir schon (immer noch hungrig) das Restaurant verlassen wollten, und dies auch lautstark verkündet haben, kam dann unser Essen sehr schnell. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Küche Probleme mit den Paella-Brennern hatte. Kann vorkommen, dass uns die Kellnerin aber dies nicht einmal auf Nachfrage sagt (haben Menschen mit Paella-Brennern hektisch durchs Lokal laufen sehen), ist etwas unglücklich.

Die Paella war sehr lecker, mit Lobster würden wir aber nicht mehr bestellen.

  1. Der Lobster kommt nur grob zerlegt auf die Paella, das Tier musste von uns mit der Zange bearbeitet werden.

  2. An einem Lobster ist halt auch nicht allzuviel Fleisch dran.

Wir haben dann noch einen Nachtisch gegessen. Als Entschädigung gab es einen katalanischen Wein: Mistela Moscatel Turís. Sehr leckerer Likörwein. Unser Dessert wurde auch mit 0€ berechnet. Wäre nicht nötig gewesen, war aber sehr nett.

Schön angesättigt laufen wir zurück zum Hotel und legen uns schlafen.

Für Morgen haben wir schon vorab Karten für die Seidenbörse gebucht. Diese ist nur acht Minuten vom Hotel entfernt. Die Seidenbörse ist ein bedeutendes gotisches Bauwerk und ein Weltkulturerbe der Unesco in Valencia.