Spanien 2026 Tag 12 - Caspe & Lleida
Nch dem Frühstück packen wir (Schatzi) unsere Koffer und beladen dann den T-Rex. Wir fahren heute nach Lleida. Auf dem Weg wollen wir noch in Caspe halten, hier befindet sich die Iglesia de Santa Maríal a Mayor.
In Caspe fahren wir mindestens drei mal durch das Dorf, um zur Kirche zu kommen. Google hat mit Einbahnstraßen ein Problem, bzw. ignoriert es sie vollkommen. Mit diesem Verhalten ist vernünftiges Navigieren natürlich nicht möglich. Schließlich stellen wir den Dino am Bahnhof ab, von hier sind es dann nur fünf Minuten bis zur Kirche. Leider hat sie geschlossen, aber Maria auf der Säule begegnet uns wieder.
Auf dem Rückweg zum Auto holen wir noch etwas Süßes in der lokalen Bäckerei. Wir (Schatzi) haben gesehen, das wir eine lange Strecke am Ebro langfahren. Sie hofft, einen schönen Picknick-Platz direkt am Wasser zu finden. Wir fahren eine ganze Weile, ohne dass ein Rastplatz auch nur in der Ferne sichtbar wird. Ich drehe unser Monster um, denn ich hatte eine kleine Straße gesehen, die in Richtung Wasser führt. Nach zwei Kilometern, kommen einige Felsen am Straßenrand, die als Tisch und Sitzplatz dienen können. Ich koche den Kaffee, Schatzi packt den Plunder aus.
Jetzt geht es weiter in Richtung Lleida. Das Parkhaus des Hotels finden wir auf Anhieb. Schatzi hat wieder ein sehr schönes Hotel herausgesucht. Das Hotel ist ein ehemaliges Kloster, das entweiht und umgebaut wurde. Der ehemalige Kreuzgang ist jetzt die Mitte des Hotels.
Wir erfrischen uns kurz und machen uns dann auf den Weg in Richtung La Seu Vella. Die liegt auf einem Hügel, dem Turó de la Seu Vella. Bei fast 30°C erklimmen wir ihn tapfer. Naja, ein kleines Stück können wir mit dem Fahrstuhl fahren. Total verschwitzt kommen wir oben an. Die Kathedrale öffnet erst in 30 Minuten, so haben wir noch Zeit für Fotos von außen und zum Trinken einer Erfrischung in der Bar Baluard.
Der Andrang ist nicht allzu groß, so dass wir schnell an unsere Karten kommen. Wir müssen auch nur den Eintritt für alte Leute zahlen. Hat sich die Fee am Ticketschalter leicht verschätzt, oder wir sehen nach dem anstrengenden Aufstieg um Jahre gealtert aus. Der prächtige Kreuzgang wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert errichtet, die Kathedrale wurde im 15. Jahrhundert mit dem Bau des Glockenturms und des Aposteltors fertiggestellt.
Das Erklimmen des Glockenturmes mit seinen 205 Stufen ersparen wir uns aufgrund der Temperatur. Lleida als Stadt besticht auch nicht mit Schönheit, so dass wir auf den Rundblick verzichten können.
Wir bewundern alles sehr ausführlich und machen uns auf den Weg zurück zum Hotel.
Der Kreuzgang gilt als einer der größten der europäischen gotischen Architektur. Von den siebzehn großen Fenstern sind fünfzehn unterschiedlich gestalltet.
Zurück im Hotel geht es erst einmal duschen, anschließend an die Bar, unser Freigetränk abholen. Zum Abendessen begeben wir uns in das Hotel-Restaurant, das unter der Kuppel der ehemaligen Kirche eingerichtet ist und lassen es uns schmecken. Architektonisch wurde hier schon faszinierendes geleistet. Das Restaurant ist sehr modern und trotzdem gemütlich und es hallt auch nur zurückhaltend. Wir sind sehr begeistert.
Morgen geht es dann nach Andora.