Reise | Rom  •  Vespa

Um 3:00 Uhr am Morgen klingelt der Wecker. Verdammt früh aber bekanntlicht «Il primo uccello cattura il verme» (der frühe Vogel fängt den Wurm). Der eigentlich aus Großbritannien kommende Spruch beinhaltet aber auch ein Menge Wahrheit: Wer früh aufsteht, hat mehr vom Tag.

Gesagt, getan. Dermaßen überzeugt geht es eine Stunde später zum Flughafen. Ein lieber netter Nachbar muss um diese Zeit auch zum Flughafen und nimmt uns in seinem Auto mit.

Die Fahrt zum Flughafen verläuft dermaßen ereignislos, dass dieser Satz darüber eigentlich schon zu viel ist. Am Flughafen angekommen, traben wir mit unseren Koffern zum Terminal C. Es geht heute nach Bella Italia, genauer gesagt nach Rom.

Rom ist eines unserer Wunschziele. Eigentlich wollten wir dieses Jahr nach London. Aber Dank des Brexit haben wir davon erst einmal Abstand genommen, bis sich dort alles etwas beruhigt hat. Deshalb geht es heute nach Rom. Vor der Reise müssen wir aber erst einmal die Koffer loswerden und die Sicherheitskontrollen schadlos überstehen.

Beides gelingt ohne Probleme. Also einen Platz zum Frühstücken sichern und den (Ironie an) leckeren Kaffee mit dem noch leckereren Brötchen hinunterbringen (Ironie aus). Nachdem wir dies auch erledigt haben, ziehen wir um und wählen einen Platz an unserem Gate.

Dank «Speedy Boarding» können wir als erste ins Flugzeug und unsere Plätze in Besitz nehmen. Am besten sitzt es sich immer noch am Notausgang. Hat mein Schatzi wieder sehr gut organisiert.

Start, Flug und Landung verlaufen genauso ereignislos wie die Fahrt zum Flughafen. Selbst die Koffer kommen zeitnah, so dass wir überpünktlich am Ausgang stehen. Jetzt heisst es «Augen aufhalten». Jeannette hat ein Shuttle zum Hotel bestellt. Nach fünf Minuten finden wir unseren Minibus-Fahrer, der aber eigentlich sehr gross ist. Er entschuldigt sich, sein Chef wollte eigentlich persönlich kommen, ist aber verhindert. Macht nichts, auch der Aushilfsfahrer ist sehr nett. Wir können kein italienisch, er kein deutsch und kein englisch. Trotzdem kommen auf der Fahrt zum Hotel kleine Gespräche zustande. Auch macht er sich als Fremdenführer sehr gut, bei jeder Sehenswürdigkeit erzählt er etwas darüber.

Eigentlich haben wir auf der Fahrt zum Hotel bereits alles gesehen und könnten direkt wieder abfliegen. Machen wir aber nicht, wollen natürlich auch noch den Rest von Rom sehen.

Im Hotel werden wir dann auf deutsch begrüßt, der Empfangschef kommt dem Akzent nach aus Österreich. Koffer werden uns dann auf das Zimmer gebracht. Dies ist nicht sehr gross aber ganz nett eingerichtet und sehr sauber.

Inhalt der Koffer schnell im Schrank verteilt. Es wartet die erste Aufgabe des Tages auf uns: Wir haben eine Vespa gemietet und müssen diese abholen. Die Buchung hat Jeannette echt Nerven gekostet, ging alles sehr italienisch ab.

Also machen wir uns auf den Weg und hoffen, dass die Reservierung tatsächlich funktioniert hat. Nach 40 Minuten Fussweg erreichen wir die Vermietung. Er hat tatsächlich einen Eintrag über unsere Reservierung. Also schnell den Mietvertrag ausgefüllt, bezahlen wollen wir mit der Karte: Geht nicht, das Papier im Kartenterminal ist alle und er hat keine Ersatzrolle. Zum Glück haben wir genügend Bargeld dabei.

Kurze Einweisung (15 Sekunden) und schon fahren wir los. Zieht verdammt stark an und ist schnell auf 70 Km/h. Komisch, auf der Vespa steht auch 125ccm. Also viel zu groß für meinen Führerschein. Zurück zum Vermieter. Kein Problem, in Italien darf ich 125ccm fahren. Sehr gut.

An die italienische Fahrweise mit der Vespa habe ich mich innerhalb von fünf Minuten angepasst.

Da gab es nichts anzupassen, der Verkehr ist tatsächlich nicht viel schlimmer als in Berlin und wer Dirk kennt… [jb]

Die Autofahrer nehmen aber auch alle Rücksicht, zumindest auf die Vespafahrer.

Gefühlte 20 mal verfahren aber trotzdem am Hotel angekommen (Die ganze Stadt ist gefühlt eine Einbahnstrasse).

Jetzt geht es erst einmal in die nächste Pizzeria. Sehr rustikal, mit Steinofen und die Pizza ist saulecker.

Rom | Foro Romano

So gestärkt, geht es dann zu Fuss in die Altstadt und ich mache erst einmal einige Fotos. Auf dem Rückweg trinken wir noch einen Kaffee und kaufen ein Brot, welches wir dann im Hotelzimmer vorm Schlafen noch verputzen.

Rom | Treppe zur Piazza del Campidoglio
Rom | Viktor-Emanuelsdenkmal
Rom | Venezianischer Löwe am Viktor-Emanuelsdenkmal

Morgen früh möchte ich in Rom einen Morgenlauf machen. Mal schauen, ob ich mich auch wirklich aufraffen kann.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Um 3:00 Uhr am Morgen klingelt der Wecker. Verdammt früh aber bekanntlicht «Il primo uccello cattura il verme» (der frühe Vogel fängt den Wurm). Der eigentlich aus Großbritannien kommende Spruch beinhaltet aber auch ein Menge Wahrheit: Wer früh aufsteht, hat mehr vom Tag.

Gesagt, getan. Dermaßen überzeugt geht es eine Stunde später zum Flughafen. Ein lieber netter Nachbar muss um diese Zeit auch zum Flughafen und nimmt uns in seinem Auto mit.

Die Fahrt zum Flughafen verläuft dermaßen ereignislos, dass dieser Satz darüber eigentlich schon zu viel ist. Am Flughafen angekommen, traben wir mit unseren Koffern zum Terminal C. Es geht heute nach Bella Italia, genauer gesagt nach Rom.

Rom ist eines unserer Wunschziele. Eigentlich wollten wir dieses Jahr nach London. Aber Dank des Brexit haben wir davon erst einmal Abstand genommen, bis sich dort alles etwas beruhigt hat. Deshalb geht es heute nach Rom. Vor der Reise müssen wir aber erst einmal die Koffer loswerden und die Sicherheitskontrollen schadlos überstehen.

Beides gelingt ohne Probleme. Also einen Platz zum Frühstücken sichern und den (Ironie an) leckeren Kaffee mit dem noch leckereren Brötchen hinunterbringen (Ironie aus). Nachdem wir dies auch erledigt haben, ziehen wir um und wählen einen Platz an unserem Gate.

Dank «Speedy Boarding» können wir als erste ins Flugzeug und unsere Plätze in Besitz nehmen. Am besten sitzt es sich immer noch am Notausgang. Hat mein Schatzi wieder sehr gut organisiert.

Start, Flug und Landung verlaufen genauso ereignislos wie die Fahrt zum Flughafen. Selbst die Koffer kommen zeitnah, so dass wir überpünktlich am Ausgang stehen. Jetzt heisst es «Augen aufhalten». Jeannette hat ein Shuttle zum Hotel bestellt. Nach fünf Minuten finden wir unseren Minibus-Fahrer, der aber eigentlich sehr gross ist. Er entschuldigt sich, sein Chef wollte eigentlich persönlich kommen, ist aber verhindert. Macht nichts, auch der Aushilfsfahrer ist sehr nett. Wir können kein italienisch, er kein deutsch und kein englisch. Trotzdem kommen auf der Fahrt zum Hotel kleine Gespräche zustande. Auch macht er sich als Fremdenführer sehr gut, bei jeder Sehenswürdigkeit erzählt er etwas darüber.

Eigentlich haben wir auf der Fahrt zum Hotel bereits alles gesehen und könnten direkt wieder abfliegen. Machen wir aber nicht, wollen natürlich auch noch den Rest von Rom sehen.

Im Hotel werden wir dann auf deutsch begrüßt, der Empfangschef kommt dem Akzent nach aus Österreich. Koffer werden uns dann auf das Zimmer gebracht. Dies ist nicht sehr gross aber ganz nett eingerichtet und sehr sauber.

Inhalt der Koffer schnell im Schrank verteilt. Es wartet die erste Aufgabe des Tages auf uns: Wir haben eine Vespa gemietet und müssen diese abholen. Die Buchung hat Jeannette echt Nerven gekostet, ging alles sehr italienisch ab.

Also machen wir uns auf den Weg und hoffen, dass die Reservierung tatsächlich funktioniert hat. Nach 40 Minuten Fussweg erreichen wir die Vermietung. Er hat tatsächlich einen Eintrag über unsere Reservierung. Also schnell den Mietvertrag ausgefüllt, bezahlen wollen wir mit der Karte: Geht nicht, das Papier im Kartenterminal ist alle und er hat keine Ersatzrolle. Zum Glück haben wir genügend Bargeld dabei.

Kurze Einweisung (15 Sekunden) und schon fahren wir los. Zieht verdammt stark an und ist schnell auf 70 Km/h. Komisch, auf der Vespa steht auch 125ccm. Also viel zu groß für meinen Führerschein. Zurück zum Vermieter. Kein Problem, in Italien darf ich 125ccm fahren. Sehr gut.

An die italienische Fahrweise mit der Vespa habe ich mich innerhalb von fünf Minuten angepasst.

Da gab es nichts anzupassen, der Verkehr ist tatsächlich nicht viel schlimmer als in Berlin und wer Dirk kennt… [jb]

Die Autofahrer nehmen aber auch alle Rücksicht, zumindest auf die Vespafahrer.

Gefühlte 20 mal verfahren aber trotzdem am Hotel angekommen (Die ganze Stadt ist gefühlt eine Einbahnstrasse).

Jetzt geht es erst einmal in die nächste Pizzeria. Sehr rustikal, mit Steinofen und die Pizza ist saulecker.

Rom | Foro Romano

So gestärkt, geht es dann zu Fuss in die Altstadt und ich mache erst einmal einige Fotos. Auf dem Rückweg trinken wir noch einen Kaffee und kaufen ein Brot, welches wir dann im Hotelzimmer vorm Schlafen noch verputzen.

Rom | Treppe zur Piazza del Campidoglio
Rom | Viktor-Emanuelsdenkmal
Rom | Venezianischer Löwe am Viktor-Emanuelsdenkmal

Morgen früh möchte ich in Rom einen Morgenlauf machen. Mal schauen, ob ich mich auch wirklich aufraffen kann.